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Dieses Thema hat 44 Antworten
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Raiders-PG-Forum » Historie und Politik » USA in Irak - 2 Sortierung: Alte Beiträge zuerst  
Seiten: 1 | 2 | 3


13.12.2003 11:39
USA in Irak Zitat · antworten
Nun muss ich auch mal was schreiben.
1. In meiner Heimat ist Bush Jr. der Sohn vom alten Bush der größer sein will als sein Vater.
2. Ein schießwütiger Cowboy
3. Im anderen zusammenhang ist Bush Jr. der Mann unserem König die Sahara zusprach.
Generell ist die Meinung über die Amerikaner in der arabischen Welt sehr sehr negativ. Dafür gibt es einige Gründe.

1. Palästina
2. Saudi Arabien
3. Der Glaube
4. das auftreten
5. Öl

Der 1. Punkt ist das was am meisten stört. Egal wie dort die Israelis handeln und egal was sie tun. Die USA hat immer die Hand drauf.
In folge dessen ist immer der Vorbehalt da, dass die USA mit den Israelis gemeinsame Sache machen.
Direkt danach Punkt 4:
Wie verhält man sich in der islamischen Welt? Was tut man und was tut man nicht?
3 elementare Regeln:
Moscheen: Sind für nichtmuslime ein absolutes tabu.
Häuserbereiche: Wenn ein öffentlicher Brunnen da ist, und dieser wird von Familien genutzt, dann ist dieser für jeden Fremden Tabu. In Häuser dringt man auch nicht einfach so ein. Und wenn man hinein geht, so verhält man sich zivilisiert. Generell sollte gelten dass dort wo Frauen und Kinder sind, dass dort wo Frauen und Kinder sind dass dort der absolute Privatbereich ist. Die Kultur muss man schützen anstatt sie irgendwelchen Räubern zu überlassen. Ich bin mal gespannt wie viele Amerikaner sich an solchen Dingen bereichert haben.
Punkt 2: Dieses ist das Land wo Mekka ist. Gerade dieses lässt viele Muslime wütend werden.
Punkt 3: Die USA zählen als ungläubige auch wenn es Muslime in den USA gibt. Für viele ist Bush Jr. Krieg ein Kreuzzugund Kreuzzüge haben vielen Muslimen in der Vergangenheit das Leben gekostet.
Punkt 5: Wie ist es mit Konflikten ohne Öl? Man sieht keine USA!
Egal ob Bosnien, Libanon, Palästina oder Kolumbien usw.?
Gerade die Einseitigkeit macht die Araber (auch christl.) wütend. Da konstruiert man eine Gefahr durch den Narr Saddam obwohl der Jahr für Jahr Federn ließ um dann doch letztendlich an die Ölquellen zu gehen, obwohl diese auch nach dem Krieg den Französischen und russischen Firmen gehören.

Frankreich:Ich denke das Frankreich sich im Krieg zurück hielt lag wohl eher an den gültigen Verträgen für die Ölfelder.
Deutschland: Auch Deutschland hat Wirtschaftsinteressen, diese laufen jetzt in arabischen Staaten besonders gut, da man nicht immer das 5. Rad am amreikanischen Auto ist.
Afghanistan: Man hat es schon fast vergessen und das obwohl dort die Lage sich von Tag zu Tag weiter verschlechtert.
Irak: Es wird mit Sicherheit kein Vietnam, vielleicht wird es aber ein Palästina wo Kinder nur noch Steine werfen und wo Besatzungssoldaten brutale Vergeltung üben wenn irgend ein Narr auf Polizisten oder Soldaten schießt. Dieses heizt dann die Lage immer weiter an.
Das beste wäre man räumt sofort dass Land und überlässt es den Irakern alleine. Es wird sich dann ein starker Mann finden. Eine Demokratie nach Vorbild USA oder Europa wird mit Sicherheit nicht klappen, da es eine solche in keinem arabischen Land gibt.
Vor dem Krieg ging es den Irakern besser als Heute. 1991 gab es es die Chance als Araber und USA auf der gleichen Seite waren und als die Irakis sich erhoben. Bush Jr. wird es aber nicht befrieden denn die wenigsten Araber gönnen ihm den Erfolg (Sein Vater hat ein wesentlich besseres ansehen). Man hätte lieber viel Geld in die Gegner von Saddam stecken sollen, dann hätten Iraker selbst das Land befreit und die USA hätten jetzt wesentlich bessere Optionen.
Arabische Welt:
Die Kolonialmächte haben Grenzen gezogen und diese den Staaten aufgezwungen. Immer wenn ein arabischer Staat an Macht gewinnt, so wird drauf geknüppelt und niedergemacht.
Westliche Werte werden aufgezwungen und als Errungenschaft bezeichnet obwohl sie größtenteils klare Rückschritte sind. Nicht jedes Land braucht McDonalds und Coca Cola. Christliche Richtlinien werden islamischen Staaten aufgezwungen (z.b. Bankenöffnungszeiten, Kafala vs. Adoption usw.) . Globalisierung gibt es nur für die Europäer und die USA.
Die Araber haben nur ein Druckmittel das ist das Öl. Dieses will natürlich der größter VErbraucher von Öl verhindern.
Interessanter Beitrag:
http://www.abendblatt.de/daten/2003/04/17/148263.html

Fudamentalismus: Er ist ein klarer Rückschritt auch für die Araber. Aber die mangelnde Perspektie, die Armut und die stetige Bevormundung nährt den Fundamentalismus. Da kommt irgend ein guter Redner und verspricht das Paradies und der Familie Geld zum leben. Dann gegen die jungen Leute mit einer Bombe am Leib an irgendwelche Orte wo unschuldige Menschen sterben müssen. Will ein Arabischer Staat Waren verkaufen, so werden Dumpingpreise vorgeschrieben, Märkte blockiert und das ganze diktiert.
Ganze zukünftige Generationen werden so gewaltbereit gemacht. Warum sollte man das Elend so hinnehmen.
Das ganz fatale an der Situation: Da werden Bemühungen wie von Fatima Mernissi einfach im Keim erstickt.

gruss Paris









13.12.2003 15:07
USA in Irak Zitat · antworten

Quote:


"Der Franzose", "der Russe" usw. ist Rhetorik von vorgestern - und abgesehen davon Unfug. Es gibt zig Mio. Franzosen und Russen.
Jeder von ihnen ist genauso ein Individuum und hat genauso seine ganz eigene Meinung wie du.


Da ist nix Rethorik! Der Russe ist nunmal der Russe und der Franzose der Franzose. Oder muss ich hier schreiben " die Leute aus dem Land von dem Moskau die Haubtstadt ist" bzw." die Leute aus dem Land von dem Paris die Haubtstadt ist"

Also was zur Hölle soll daran Rethorik sein??


Rayydar
Generalspammarschall
Beiträge: 11.643


13.12.2003 15:51
USA in Irak Zitat · antworten

Quote:
Da ist nix Rethorik! Der Russe ist nunmal der Russe und der Franzose der Franzose.

Das ist nun mal der Sprachgebrauch aus dem "3. Reich" bzw. dem Kalten Krieg.
Bitte lass es! Oder ich muss deine Beiträge moderieren.
Die Diskussion wird im Großen und Ganzen sehr sachlich und argumentativ geführt; da ist kein Platz für verbale Rundumschläge.




13.12.2003 17:00
USA in Irak Zitat · antworten
Sorry, aber langsam zweifel ich echt deinen Verstand an!!:mad: Wie soll ich die Russen denn sonst nennen?? Wie??? Vieleicht " die Erdbewohner die auf dem ... Langengrad und dem ... Breitengrad leben"??

Ich hab mir die Namen der Länder nicht ausgedacht!!

Ich würd gleich mal unseren Bundeskanzler verklangen. Er sagte " .... die Polen...". So ein dummer Fascho.

Achja, und Red Scorpion und Harlekin sagen "... die USA..."
Nene so böse Leute gibt es hier.




13.12.2003 17:40
USA in Irak Zitat · antworten
Wildsau, Du hast Glück, daßDu nicht in den USA lebst - hier muß man sich auch "politically correct" benehmen.
Die Rassenbezeichnung für Neger war im englischen immer "negro", bis es denen nicht mehr gefiel, und sie wollten "blacks" genannt werden.
Etwas später kam dann "colored", und jetzt müssen wir sie "African Americans" nennen.
Babei sind es immer noch die gleichen Neger, gute wie schlechte.
Und sie nennen die Weißen immer noch ohne Anstoß "honkeys".

Es ist eben eine ungerechte Welt, in welcher wir die lautschreiendste Masse am besten hören.


Rayydar
Generalspammarschall
Beiträge: 11.643


13.12.2003 17:42
USA in Irak Zitat · antworten
@Wildsau:
"Die Russen", "die USA" usw. ist zwar auch verallgemeinernd, entspricht aber dem heutigen Sprachgebrauch. "Der Russe", "Der Ami" usw. möchte ich hier nicht lesen (Grund s.o.). Basta!

@Alsenor:
Du kennst meine Einstellung zur 'political correctness'. Aber du verlangst doch nicht ernsthaft, dass wir hier die Terminologie des 'Völkischen Beobachters' zulassen?




13.12.2003 17:49
USA in Irak Zitat · antworten
Muss ich jetzt erst bei dir fragen welchen Artikel ich vor die Nomen setze?
Ne lass mal. "der Russe" ist in keiner weise Verfassungsrechtlich falsch!
Und wenn du meinst das das " recht auf freie Meinungsäußerung" hier nicht gillt lösch mich lieber!




13.12.2003 18:06
USA in Irak Zitat · antworten
Was Du in Deinen Foren zuläßt ist natürlich ganz Deine eigene Sache.

Mit der Terminologie des 'Völkischen Beobachters' bin ich natürlich auch nicht vertraut. Ich kann mir vorstellen, daß es ein radikales Blatt ist, und als solches in Verruf.

Meine Post war ja auch eine allgemeine Bemerkung, ohne Urteil abzugeben.
Ich wollte damit zeigen, daß wir hier ähnliche Probleme haben.

Wenn ich einmal eines der derzeitigen deutschen Tabus verletzen sollte, hoffe ich auf sanfte Aufkärung, da es sicherlich nicht mit Absicht passiert.


Rayydar
Generalspammarschall
Beiträge: 11.643


13.12.2003 18:08
USA in Irak Zitat · antworten
Antworten an Wildsau und Alsenor per Mail.
Zurück zum Thema bitte!


RedScorpion
Forumsgrenadier
Beiträge: 230

13.12.2003 19:47
USA in Irak Zitat · antworten
jau, an die wildsau:
"der russe" heisst nicht mehr "der russe", es ist russland! das land ist damit gemeint, bzw. die regierung.
der russe an sich ich ein ganz angenehme geselle, mit bisschen hang zum verzveiflung und vodka, aber ehrlich.
der "franzose", (womit eigentlich frankreich gemeint wird, bzw. die regierung) ist ein lebensfrohe geniesser, hört man mindestens.
ich habe schon paar mal mit russen vodka getrunken und ich weiss, dass man mit denen pferde stehlen kann.
die franzosen kenne ich nicht so gut, weil ich leider keinen persönlich kenne.
damit will ich hier sagen, man soll die althergebrachte klisches von bestimmten ländern nicht auf die einzelnen bürger übertragen.
"der polake" klingt auch wie "kanake" und die einzige witze über polen, über die ich wirklich lachen könnte sind vom harald schmid.
nicht alles, was man so sagt stimmt.
die deutsche qualität und wertarbeit übrigens auch nicht, wie man so hört

nichts zu ungut, ich wollte dich doch nur von einer ev. anzeige bewahren




13.12.2003 21:29
USA in Irak Zitat · antworten
Jeder halbwegs reife Mensch weiß, daß es in jeder Nation gute und schlechte Leute gibt, auch wenn die Begriffe von gut und schlecht nicht immer die gleichen sind.
Persönlich bin ich der Ansicht, daß es keine "schlechte" Nationalität gibt, bloß manch mißverstandene oder schlecht informierte.

Vorausetzung zu zivilisierter Debatte ist ein Begehren, die Werte Andersgesinnter anzuhören, und zu verstehen suchen.
Wenn man nicht hören will, was der Andere sagt, verschwendet man eine wertvolle Gelegenheit, den Horizont zu erweitern.

Weshalb ich selbst solchen Beiträgern danke, welche bloß dieses Auditorium dazu verwenden, ihrem Haß Luft zu machen, auch wenn es nur die Gründe bestätigt, die ich ohnehin kenne.


General Kessler
Schreibstubenhengst
Beiträge: 83

13.12.2003 21:34
USA in Irak Zitat · antworten
Lasst mal Wildsau wildsau sein. Viel interessanter wäre für mich die Antwort von Alsenor auf den Beitrag von Paris. Der enthält nämlich die Meinung der dort betroffenen Menschen. Darin steckt viel wahrheit.




13.12.2003 21:35
USA in Irak Zitat · antworten

Quote:

jau, an die wildsau:

die deutsche qualität und wertarbeit übrigens auch nicht, wie man so hört



Bei den Autos, besonders bei denen die zum Wolfsburger Konzern gehöhren ,ist die jedenfalls ein Fremdwort. Ich sag nur Aullu-Motor und Lupo.

Geht doc nix über Spitzentechnologie aus Japan. Besonders über die dessen Namen auch eine Japanische Stadt trägt. Na was ist gemeint? Wäre ja mal ne Frage fürn Quiz


Rayydar
Generalspammarschall
Beiträge: 11.643


13.12.2003 22:26
USA in Irak Zitat · antworten
@Paris:
Einigen deiner Ausführungen stimme ich zu. Zum Beispiel sollte man sich selbstverständlich Jeder im Ausland (ob nun Irak oder Luxemburg) zivilisiert benehmen und die dortige Kultur achten.
Allerdings ist es für einen Mitteleueropäer oder Amerikaner sehr schwer, alle Details einer islamischen Kultur zu kennen. Ich hätte z.B. auch nicht gewusst, dass man nicht ohne weiteres aus einem öffentlichen (?) Brunnen trinken darf.
Verletzungen der Regeln geschehen also nicht unbedingt vorsätzlich und sollten daher von den Einheimischen auch nicht gleich mit einem Steinehagel bedacht werden. Das Zauberwort heißt 'Toleranz'.

Und genau die vermisse ich leider auch bei vielen Muslimen. Einige Beispiele:

Quote:
Moscheen: Sind für nichtmuslime ein absolutes tabu.

Warum? Ein Muslim darf eine christliche Kirche betreten. Wie soll ein "Ungläubiger" jemals den Islam verstehen, wenn er ihn sich nicht 'von innen' anschauen darf?
In Deutschland gibt es Moscheen. Warum darf es in manchen islamischen Staaten keine christlichen Kirchen geben?

Quote:
Punkt 3: Die USA zählen als ungläubige auch wenn es Muslime in den USA gibt. Für viele ist Bush Jr. Krieg ein Kreuzzug und Kreuzzüge haben vielen Muslimen in der Vergangenheit das Leben gekostet

Warum diese Schwarz-Weiß-Malerei (nicht von dir persönlich, sondern von vielen Muslimen)?
Die Gläubigen (Muslime) sind die Guten, und die 'Ungläubigen' (man sollte sagen: Andersgläubigen!) die Bösen? Ich finde dieses Weltbild etwas schlicht. Es gibt unter den Muslimen Verbrecher, es gibt unter den Christen Verbrecher, es gibt aber auch in beiden Religionen eine Mehrheit anständiger Leute. Wie kann man den 'Wert' eines Menschen von dessen Religion abhängig machen? Das ist für mich genauso wenig nachvollziehbar und menschenunwürdig wie die NS-Rassentheorie.

Die Kreuzzüge hatten - neben Plünderung - vor allem die 'Befreiung' Jerusalems und gewaltsame Missionierung zum Ziel. Man kann über Bush's Motive streiten, aber die o.g. sind es sicher nicht.
Viel eher mit den Kreuzzügen vergleichbar sind m.E. die Aktivitäten islamistischer Fundamentalisten . Man will Mekka von den 'Ungläubigen' 'befreien' (ist es denn besetzt?), und man will den Islam mittels Terror in der Welt verbreiten.

Der kleine Unterschied:
Die christlichen Kreuzzüge fanden im Mittelalter statt, und die Kirchen verurteilen diese heute. Der islamische "Kreuzzug" ('Halbmondzug' oder wie auch immer) findet heutzutage statt - ein Rückfall ins Mittelalter?

Quote:
1991 gab es es die Chance als Araber und USA auf der gleichen Seite waren und als die Irakis sich erhoben. Bush Jr. wird es aber nicht befrieden denn die wenigsten Araber gönnen ihm den Erfolg

Ich stimme teilweise zu: Bush sr. hätte die Sache 1991 durchziehen sollen. Aber sollte ein Frieden nur deshalb nicht möglich sein, weil die meisten Araber Bush jr. keinen Erfolg gönnen? Das wäre kein Ruhmesblatt für die Araber, oder?

Bush jr. hat sich ja immerhin bemüht, es besser zu machen als ein Vater.

Quote:
Das beste wäre man räumt sofort dass Land und überlässt es den Irakern alleine.

Dann gibt es m.E. erst mal einen grauenhaften Bürgerkrieg. Wem würde man die Schuld daran geben? Den USA. Unter Saddam herrschten schließlich 'Ruhe und Ordnung'. Die USA sind halt immer an allem schuld.

Quote:
Punkt 5: Wie ist es mit Konflikten ohne Öl? Man sieht keine USA! Egal ob Bosnien, Libanon, Palästina oder Kolumbien usw.?

Sorry, das stimmt so nicht. In Jugoslawien wäre wohl immer noch Milosevic an der Macht, wenn nicht die NATO unter der Führung der USA eingegriffen hätte. In Kolumbien kämpfen Amerikaner gemeinsam mit einheimischen Ordnungskräften gegen die Drogenmafia.
Letzte Frage: möchtest du wirklich, dass die USA auch im Libanon und in Palästina eingreifen?

Persönliche Anmerkung:
Bitte fühl dich nicht persönlich angegriffen. Ich diskutiere halt gern und versuche zu verstehen, was in anderen Köpfen so vor sich geht. Dazu muss man halt mal nachfragen und Widersprüche aufzeigen.


General Kessler
Schreibstubenhengst
Beiträge: 83

14.12.2003 00:32
USA in Irak Zitat · antworten
Es ist wohl richtig, dass die Arabische Welt nicht ganz tollerant ist, aber dafür die Ignoranz (um nicht zu sagen Aroganz) der USA zu entschuldigen - ich weiß nicht.

Busch sr. versuchte über den Kuwait an das Öl der Iraker ranzukommen. Damals mit Unterstützung der Arabischen Welt. 1991 sind aus diesem Grund amerikanische Truppen in Saudi-Arabien stationiert. Sind diese wieder abgezogen ??? - NEIN - die Arabische Welt gab den kleinen Finger und die USA nahm die ganze Hand ??? Ist doch klar, dass die "Besetzung" bei einer den relegiösen Fanatikern nicht gut ankam. Übrigens der Einstieg warum Osam bin Laden zu Terroristen wurde - Die USA schafft sich ihre Gegner oftmals selber...

Nun sagte man - "jo da gibt´s Giftgas" und ohne Beweis einfach mal rüber rennen - klar Giftgas wurde nicht gefunden - NEIN.... Hat mich nicht besonders gewundert. Die Iraker freuen sich dass Sadam weg ist, aber wollen sich selbst verwalten und sicherlich auch selbst bestimmen was mit ihrem Öl wird. Da die aber die USA nicht erlauben wird geht die Sache noch ´ne weile weiter... Übrigens wenn Nostradamus recht hat mit einem 27 jährigen Rachekrieg... Viel Spaß wünsch ich da der USA... - Da kann eine Anti-amerikanische Haltung Deutschland´s nur gesund sein....

Und das die USA im Moment möchte, dass sich Europa an den Kosten des Wiederaufbaus beteilig find ich dreißt. Quasi wir machen´s kaputt und nehmen das Öl und ihr könntet euch doch am Aufbau beteiligen ??? Da frag ich mich wirklich was hat das mit "die USA ist die Polizei der Welt" zu tun. Eher wohl der Aggressor - die Polizei ist und beibt die UNO. Denn sie hört sich wenigstens beide Seiten vorher an und entscheidet dann. Dies dauert vielleicht ´ne Weile aber immer noch besser als vorschnell zu handeln. Schließlich wollen wir alle den Frieden erhalten.

**gg**Sorry aber vielleicht versteh ich die Einstellung der Amerika genau so wenig wie diese die Einstellung der Moslem´s...****




14.12.2003 00:38
USA in Irak Zitat · antworten
Auf Wunsch General Kessler's gehe ich auf diese Post ein, obwohl ich empfand, daß der Schreiber für meinen Geschmack zu antagonistisch war, und keine Antwort vielleicht ratsamer wäre als eine, an der er nicht interessiert ist.


Quote:

Nun muss ich auch mal was schreiben.
1. In meiner Heimat ist Bush Jr. der Sohn vom alten Bush der größer sein will als sein Vater.
2. Ein schießwütiger Cowboy
3. Im anderen zusammenhang ist Bush Jr. der Mann unserem König die Sahara zusprach.

Klingt etwas simplistisch, und ist für einen ehrenhaften Präsidenten einer Weltmacht sicherlich nicht respektvoll. Aber darf Deine persönliche Meinung sein, was immer Deine Informationsquelle sein mag.

Quote:
Generell ist die Meinung über die Amerikaner in der arabischen Welt sehr sehr negativ. Dafür gibt es einige Gründe.

1. Palästina
2. Saudi Arabien
3. Der Glaube
4. das auftreten
5. Öl

Also, Paris - wo bist Du ansäßig?

Quote:
Der 1. Punkt ist das was am meisten stört. Egal wie dort die Israelis handeln und egal was sie tun. Die USA hat immer die Hand drauf.
In folge dessen ist immer der Vorbehalt da, dass die USA mit den Israelis gemeinsame Sache machen.

Die Weltmächte versuchten im vorigen Jahrhundert, das "jüdische Problem", wenn man es so nennen darf, zu lösen. Nein, ich meine nicht die Lösung des dritten Reiches, sondern die eines jüdischen Heimatlandes.
Ob dies eine gute oder gerechte Lösung war, steht hier nicht zur Debatte.
Auf alle Fälle saß diese Lösung nicht gut unter anderen Völkern des mittleren Osten's. Wie dem auch sei, man hatte entschieden, einen Teil dieser trostlosen Wüste den für zweitausend Jahre wandernden Juden zu überlassen. Daß diese aus der Wüste eine blühende Oasis machten, und nun ihren erarbeiteten Grund verteidigen wollen, ist für mich verständlich.
Daß die US Außenpolitik dies unterstützt, fällt wieder in die Kategorie des begehrenswerten Machtausgleiches in dem Gebiet.
Außerdem ist ja bekannt, daß die meisten Juden außerhalb Israel's in New York leben, was vielleicht auch einen Einfluß darauf hat.

Quote:
Direkt danach Punkt 4:
Wie verhält man sich in der islamischen Welt? Was tut man und was tut man nicht?
3 elementare Regeln:
Moscheen: Sind für nichtmuslime ein absolutes tabu.
Häuserbereiche: Wenn ein öffentlicher Brunnen da ist, und dieser wird von Familien genutzt, dann ist dieser für jeden Fremden Tabu. In Häuser dringt man auch nicht einfach so ein. Und wenn man hinein geht, so verhält man sich zivilisiert. Generell sollte gelten dass dort wo Frauen und Kinder sind, dass dort wo Frauen und Kinder sind dass dort der absolute Privatbereich ist.

Willst Du damit sagen, daß es nur unkultivierte Amerikar gibt, und alle anderen Erdenbürger sich zu benehmen wissen?
Oder sprichst Du von unseren Soldaten?
Meinst Du, daß eine Artillerieposition unantastbar sein sollte, wenn sie in einer Moschee plaziert ist, oder ein Terroristenhaushalt nicht gestört werden darf, obwohl ein Familienmitglied gerade ein paar weitere unschuldige Zivilisten, sowie unsere Soldaten, umbrachte?
Die Amis sind schon gutmütige Trotteln, wenn es um solche Dinge geht, und sorgen sich zu sehr darum, immer als "the good guys" dazustehen, aber ganz so blöd darf man sie auch nicht halten.

Quote:
Die Kultur muss man schützen anstatt sie irgendwelchen Räubern zu überlassen. Ich bin mal gespannt wie viele Amerikaner sich an solchen Dingen bereichert haben.

Die Räuber waren die Lokalbevölkerung, und unsere Leute versuchten, mit vielen Erfolgen, diese Kulturschätze wieder zu sichern. Wenn es zu Unregelmäßigkeiten in den US-Reihen kommt, werden solche Elemente zur Rechenschaft gezogen.

Quote:
Punkt 2: Dieses ist das Land wo Mekka ist. Gerade dieses lässt viele Muslime wütend werden.
Punkt 3: Die USA zählen als ungläubige auch wenn es Muslime in den USA gibt. Für viele ist Bush Jr. Krieg ein Kreuzzugund Kreuzzüge haben vielen Muslimen in der Vergangenheit das Leben gekostet.

Die einzigen, die ständig zum "heiligen Krieg" aufrufen, sind einige Muslims. Wo gibt es mehr Religionsfreiheit als in den USA?

Quote:
Punkt 5: Wie ist es mit Konflikten ohne Öl? Man sieht keine USA!
Egal ob Bosnien, Libanon, Palästina oder Kolumbien usw.?
Gerade die Einseitigkeit macht die Araber (auch christl.) wütend.

So wenn man nicht alle Verbrecher auf einmal bekämpfen kann, soll man die schlimmsten auch in Ruhe lassen? Bosnien? Mogadishu? Dort waren keine unserer Leute? Ich kann mich auf Vieles erinnern in beiden Lokalitäten, aber kein Erdöl weit und breit!

Hier muß ich diese Post abschneiden, da dieses Forum posts auf 5000 bytes limitiert.

Fortsetzung in Irak2!




14.12.2003 00:42
USA in Irak Zitat · antworten
Iraq2

Quote:
Da konstruiert man eine Gefahr durch den Narr Saddam

Wenn Du die Saddam Diktatur und Handlung von den USA "konstruiert" bezeichnest, mußt Du sehr tolerant sein. Sprich mit den überlebenden Familienmitgliedern der vergasten Kurden.

Quote:
Frankreich:Ich denke das Frankreich sich im Krieg zurück hielt lag wohl eher an den gültigen Verträgen für die Ölfelder.
Deutschland: Auch Deutschland hat Wirtschaftsinteressen, diese laufen jetzt in arabischen Staaten besonders gut, da man nicht immer das 5. Rad am amreikanischen Auto ist.

Also in diesen Fällen läßt Du die Wirtschaftsinteressen gelten, obwohl Saddam die von der UN auferlegten Resolutionen mißachtete und die Waffeninspektoren aus dem Lande verwies? Da diese Organisation machtlos ist, oder zumindest keine Zähne hat, sollten wir warten, bis wieder ein paar Tausend unschuldige Zivilopfer gebracht werden, um dem Problem Herr zu werden?

Quote:
Afghanistan: Man hat es schon fast vergessen und das obwohl dort die Lage sich von Tag zu Tag weiter verschlechtert.

Man kann nur annehmen, daß Du in dieser Sache viel besser informiert bist als wir. Und was willst Du eigentlich damit sagen, wenn es tatsächlich so wäre?

Quote:
Irak: Es wird mit Sicherheit kein Vietnam, vielleicht wird es aber ein Palästina wo Kinder nur noch Steine werfen und wo Besatzungssoldaten brutale Vergeltung üben wenn irgend ein Narr auf Polizisten oder Soldaten schießt. Dieses heizt dann die Lage immer weiter an.

Richtig, und leicht möglich. Umso lobenswerter, wenn trotz dieser Gefahr eine Anstrengung gemacht wird, um den vernünftigen Bürgern dort das Leben wert zu machen.

Quote:
Das beste wäre man räumt sofort dass Land und überlässt es den Irakern alleine.

Die erste Behauptung, der ich Dir zustimmen kann. Aber was war der erste Schrei? Wie brauchen Strom, wir brauchen Wasser, wir brauchen Medikamente! Und wer hat so viel wir möglich gemacht, diese Dinge zu bringen? Der teuflische Amerikaner!
Wenn es nach mir ginge, wäre kein einziger Soldat dort. Wo ich nicht willkommen bin, gehe ich weg. Aber ich bin zu selbstsüchtig.

Quote:
Es wird sich dann ein starker Mann finden.

Ich bin sicher, daß es an solchen Typen nicht mangelt.

Quote:
Eine Demokratie nach Vorbild USA oder Europa wird mit Sicherheit nicht klappen, da es eine solche in keinem arabischen Land gibt.

Und das ist Beweis genug? Diese blöden Idealisten und Träumer dieser Welt!

Fortsetzung in Irak3




14.12.2003 00:46
USA in Irak Zitat · antworten
Irak3


Quote:
Vor dem Krieg ging es den Irakern besser als Heute.


Vor Allem den Ermordeten.

Quote:
1991 gab es es die Chance als Araber und USA auf der gleichen Seite waren und als die Irakis sich erhoben. Bush Jr. wird es aber nicht befrieden denn die wenigsten Araber gönnen ihm den Erfolg


Diese Affaire ist kein Spiel oder eine Sportveranstaltung, und "persönliche Erfolge" sollen nicht die Zukunft eines Volkes entscheiden.

Quote:
(Sein Vater hat ein wesentlich besseres ansehen).

Ja, weil der ältere Busch nicht Bagdad eingenommen hat, und sich streng an die UN Resolution hielt. Als Folge riß Saddam nachher sein Maul wieder auf, und proklamierte sinen militärischen Siegeserfolg.
PS.: UNd ermordete ein weiteres paartausend seiner Bürger.

Quote:
Man hätte lieber viel Geld in die Gegner von Saddam stecken sollen, dann hätten Iraker selbst das Land befreit und die USA hätten jetzt wesentlich bessere Optionen.

Es wurde versucht, und wir hofften sehr auf diese Folge, aber es kam zu nichts. Vermutlich fühlten sich Saddam's Gegner im Stich gelassen, und wagten den Schritt nicht ohne US.


Quote:
Arabische Welt:
Die Kolonialmächte haben Grenzen gezogen und diese den Staaten aufgezwungen. Immer wenn ein arabischer Staat an Macht gewinnt, so wird drauf geknüppelt und niedergemacht.

Schon oben besprochen - im Interesse des Gleichgewichtes. Alte Sorge jeder Großmacht: Laß keinen zu groß werden!

Quote:
Westliche Werte werden aufgezwungen und als Errungenschaft bezeichnet obwohl sie größtenteils klare Rückschritte sind. Nicht jedes Land braucht McDonalds und Coca Cola.

Hast Du durchaus Recht damit! Kauft denen ihren Dreck nicht ab!

Quote:
Christliche Richtlinien werden islamischen Staaten aufgezwungen (z.b. Bankenöffnungszeiten, Kafala vs. Adoption usw.) . Globalisierung gibt es nur für die Europäer und die USA.
Die Araber haben nur ein Druckmittel das ist das Öl. Dieses will natürlich der größter VErbraucher von Öl verhindern.
Interessanter Beitrag:
http://www.abendblatt.de/daten/2003/04/17/148263.html

Davon verstehe ich nicht genug, werde aber bei Gelegenheit Deinen Links nachgehen und das lesen.

Quote:
Fudamentalismus: Er ist ein klarer Rückschritt auch für die Araber.

Davon bin ich auch zu wenig informiert. Ich habe (als erklärter konservativer Mensch) eher ein sympatisches Ohr für Fundamentalismus.

Quote:
Aber die mangelnde Perspektie, die Armut und die stetige Bevormundung nährt den Fundamentalismus. Da kommt irgend ein guter Redner und verspricht das Paradies und der Familie Geld zum leben.

Das kommt mir irgendwie bekannt vor, und ist schon mal in Europa geschehen.

Quote:
Dann gegen die jungen Leute mit einer Bombe am Leib an irgendwelche Orte wo unschuldige Menschen sterben müssen.

Will ein Arabischer Staat Waren verkaufen, so werden Dumpingpreise vorgeschrieben, Märkte blockiert und das ganze diktiert.

Diese Behauptung finde ich aufgelegten Blödsinn. Warenpreise werden nur von einer Kraft diktiert, und diese heißt "supply and demand".

Und hier muß ich mich entschuldigen. Ich versuchte, auf möglichst alle obigen Punkte einzugehen, und hoffe, daß ich Herrn General Kessler damit zufriedenstellen konnte.




Rayydar
Generalspammarschall
Beiträge: 11.643


14.12.2003 01:46
USA in Irak Zitat · antworten
@Gen. Kessler:
Wir sind mal wieder beim alten Thema: Meinungen und Tatsachen. Beides sollte man nicht verwechseln.

Quote:
Busch sr. versuchte über den Kuwait an das Öl der Iraker ranzukommen. Damals mit Unterstützung der Arabischen Welt. 1991 sind aus diesem Grund amerikanische Truppen in Saudi-Arabien stationiert. Sind diese wieder abgezogen ??? - NEIN - die Arabische Welt gab den kleinen Finger und die USA nahm die ganze Hand ??? Ist doch klar, dass die "Besetzung" bei einer den relegiösen Fanatikern nicht gut ankam. Übrigens der Einstieg warum Osam bin Laden zu Terroristen wurde - Die USA schafft sich ihre Gegner oftmals selber...

Tatsache: Kuwait wurde vom Irak überfallen und besetzt, nicht von den Amerikanern.
Meinung: Wenn Bush sr. Kuwait wegen des irakischen Öls befreit hätte, wäre er wohl kaum wieder aus dem Irak abgezogen.

Tatsache: In der BRD sind seit 58 Jahren amerikanische Truppen stationiert. Dass mehr und mehr abgezogen werden, schädigt die Wirtschaft in den strukturschwachen Gebieten enorm und hat uns einige Zehntausend Arbeitslose mehr beschert.
Meinung: Mich haben die amerikanischen 'Besatzer' nie gestört - im Gegenteil.
Frage: Was willstdu mit deinem Statement sagen? Dass nicht die Terroristen schuld sind, sondern deren Opfer?

Quote:
Nun sagte man - "jo da gibt´s Giftgas" und ohne Beweis einfach mal rüber rennen - klar Giftgas wurde nicht gefunden - NEIN....

Tatsache: Die Bilder von Tausenden vergaster Kurden gingen um die Welt.
Meinung: Ich finde es schäbig, diese Massenmorde zu leugnen, bloß um den Amerikanern 'einen reinzuwürgen'. Wenn du dich darauf beziehst, dass dieses Jahr keine Massenvernichtungswaffen gefunden wurden: das heißt ja nicht, das es keine gab oder gibt. Such du mal ein paar Fässchen Giftgas in einem Riesenland wie Irak.




14.12.2003 13:55
USA in Irak Zitat · antworten
Ich denke mal die Sache müste sich hier in den letzten Stunden gravierend geändert haben.

Saddm Hussein wurde verhaftet. Seine Identität würde durch einen DNA-Test zu100% bewiesen!.
Gut was kommt nu?
Sicherlich wird es kurtzzeitig zu einer Zunahme der Anschläge kommen.
Sollten die USA Saddam aber wirklich im Irak vor Gericht stellen wird dies( hoffentlich) dem Irakischen Volke zeigen das dies kein Krieg gegen den Islam war sondern gegen einen Schlächter den man ohne weiters mit Hitler oder Stalin vergleichen kann.
Sie werden hoffentlich sehen das der Ammi nicht das Volk des Iraks vernichten wollte sondern nur seine brutalen Herscher.

Erst jetzt ist die Chance des Wiederaufbaus da! Jezt liegt vieles auch am Volk des Iraks.

Will man weiter gegen den Ammi kämpfen und damit den eigene Aufbau verhindern oder will man ihn unterstützen und Hand in Hand mit ihm beim Aufbau zusammenarbeiten und für eine bessere zukunft des Iraks kämpfen.


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