Quote:
@ hoza... im Sinne einer sachlichen Diskussion...
Argumente... abgesehen von der menschlichen Bequemlichkeit
... konnte ich Deinem beitrag zur Diskurs nicht entnehmen...
vielleicht bin ich schon zulange in dieser Diskussion, seit im KKW Würgassen anfang der 70-er Jahre des letzten Jahrhunderts "wummernde" Schläge im Reaktorkern die erste deutsche Angst auslösten und das bei Ingenieuren und Physikern die die besten KKW der Welt bauten.
Sachargumente sind hier schon so viele aufgeführt, ich nehme mal die angstmäßidg wichtigsten.
1. Endlagerung. Salzstöcke sind wohl sicher, aber nicht gegen die Bauchangst. Also in die Sonne schießen, geht, ist aber teurer und ein KKW-Gegner wird diese dann auf ein Kinderdorf (gebe zu das ist Polemik, aber die wird halt im Propagandafeldzug eingesetzt,von beiden Seiten, aber geschickter von den KKW-Gegnern) abstürzen sehen.
2. Brennstoffknappheit: Die Technologie des Schnellen Brüters, der mehr Brennstoff erzeugt als er verbraucht ( ja, sowas geht) wurde in Kalkar politisch beeerdigt.
3. Alles jammert über CO2 und Erwärmung und Verschwendung der kostbaren Kohlenwasserstoffrohstoffe (vulgo Erdöl). Aber keiner fährt weniger Auto oder will frieren oder auf zivlisatorischen Komfort verzichten.
Und die gleichen Leute reden dann noch über 3.Welt und was wir ihr antun.
Wenn wir nur einigermaßen gerecht und nicht egoistisch selbstgerecht sein wollen, dann ist Kernenergie eine der Weltoptionen der Zukunft. Nicht nur Nahrung muß weltweit auf befriedigendem Niveau für alle bereit gestellt werden, sondern auch Energie.
4. Dazu braucht man jede bekannte und noch zu erforschende Variante. Die Windmühlen gehören sicher weniger dazu, das ist 15. - 17. Jahrhundert.
Konnte mich der Mischung aus Sachargumenten und Polemik nicht entziehen.
Grund: Das ist wirklich seit 40 Jahren ein Glaubenskrieg zwischen Technologiegläubigen und Naturjüngern.