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Raiders-PG-Forum » Buchbesprechungen » Buchbesprechungen » 1825 Tage-Mit der Fremdenlegion auf zwei Kontinenten Sortierung: Alte Beiträge zuerst  
Gerd
Oberst d. Fernschreiber
Beiträge: 2.759


25.03.2019 10:01
1825 Tage-Mit der Fremdenlegion auf zwei Kontinenten Zitat · antworten

1825 Tage-Mit der Fremdenlegion auf zwei Kontinenten; 1952 - 1957; Indochina und Algerien; 309 Seiten und einige Bilder/Zeichnungen; EPEE Edition; Werner A. Abendschön; ISBN:978-3-943288-02-5

Der Titel läßt einiges erahnen aber dann folgt ein eher eintöniges Buch. Es erscheint als eher lustlose Aneinanderreihung der zeitlichen Abläufe. Es wird auch nur oberflächlich auf die Ausbildung und den weiteren Werdegang oder bestimmter Einsätze eingegangen. Auch erfährt der Leser nichts über die Beweggründe sich der Legion anzuschließen. Schwierigkeiten mit den Vorgesetzten oder Vorstellungen über den weiteren Werdegang stehen im Vordergrund, kein kurzer Einblick in das Große Ganze. Man landet in der Einheit XY, oftmals französische Bezeichnungen deren Bedeutung nicht erläutert werden. Man weiß schließlich nur auf welchen Kontinent der Verfasser ist oder welche Stadt/Dorf sich in der Nähe befindet aber mehr auch nicht. Das Schreiber diese und jene Ausbildung gemacht hat mit einem Bild eines Funkgerät, aha. Welche Fahrzeuge nutzte man und wie man im schwierigen Gelände damit zu kämpfen hatte. Gefechte oder Aufträge werden hier nicht beschrieben, so verkommt die Lebensgeschichte zu einem, ich war da und habe dies und jenes gemacht, bin ins Kino oder habe den Dienst gemacht, ohne das etwas passiert wäre. So bleibt es dabei, mit welchen Vorgesetzten er eben nicht so gut konnte und wie er sich in den Unterkünften eingerichtet hat, das es eine Kiste für einen Kocher gab in der auch Kaffee und Kekse waren. Es gab Erkundungsfahrten in Algerien und "Rettungsaktionen", offenbar ohne interessante Geschehnisse. Da war es, aus sicht des Verfassers, sehr erwähnenswert, das der Spähwagen mit neuen Reifen ausgerüstet wurde, diese waren so gut das man sich wie einer Limousine fühlte.
Das mag ich kaum glauben und so bleibt der Eindruck eher blass.
Wären das evtl. Geheimnisse gewesen?
In dieser Zeit gab es bestimmt aufregende Erlebnisse und es waren unruhige Zeiten auf den Kontinenten, nur im Buch findet man davon wenig bis gar nichts.
Offenbar 1825 Tage die im Dschungel und der Wüste verbracht wurden, im Kampf mit der Natur, den Vorgesetzten und bestimmt von der Organisation Kaffee/Kekse und Verpflegung.
Um die Seitenanzahl zu erhalten wurden schlechte Zeichnungen des Verfassers abgedruckt und französische Liedtexte. Ich bin der franz. Sprache nicht mächtig und so waren es nutzlose Seiten ebenfalls die unbeholfenen Zeichnungen. Für den Verfasser sicher ein Andenken aber so zum Füllstoff degradiert.

Note: 4-


Logik ist die Kunst, zuversichtlich in die Irre zu gehen!

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