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Zitat von Pro7Switch reloaded - Dschungel-Spezial 22:15 Uhr So prominent war der Dschungel noch nie! Karl Lagerfeld, Günther Jauch, Peter Zwegat und weitere Größen des Showbiz gehen in den australischen Urwald und stellen sich den Prüfungen der Wildnis. Wer beweist Mut und Durchhaltevermögen? Wer erkämpft die meisten Sterne? Und wer wird Dschungel-König? ProSieben zeigt die spektakulärsten Bilder aus dem Camp und was wahre Promis wirklich im Kreuz haben exklusiv.
Zitat von ArteMittwoch, 21. Juli 2010 um 20.15 Uhr Wiederholungen: 24.07.2010 um 16:00 27.07.2010 um 10:30 Fliegen heißt Siegen - Die verdrängte Geschichte der Deutschen Lufthansa (Deutschland, 2009, 52mn) WDR Regie: Christoph Weber
Die nach dem Zweiten Weltkrieg neu gegründete Deutsche Lufthansa gilt als Vorzeigeunternehmen der Bundesrepublik. Doch sie hat eine Vorgeschichte. Filmemacher Christoph Weber analysiert die Zusammenhänge, die das Vorläuferunternehmen der heutigen Fluggesellschaft mit dem Nationalsozialismus verbinden. Zahlreichen deutschen Unternehmen fällt der Umgang mit der eigenen Rolle im Dritten Reich auch heute noch schwer - und immer noch sind viele Fälle nicht erzählt. Wie jener Fall der Deutschen Lufthansa. Sie verweist in der Regel darauf, dass sie als Unternehmen erst seit 1955 existiert, also seit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs nach dem Zweiten Weltkrieg und so gar keine Vergangenheit im NS-Regime haben kann. Gegründet wurde sie aber in der Nachkriegszeit mit dem Namen, dem Emblem - und einem Teil des leitenden Personals - jener Lufthansa, die es zwischen 1926 und 1945 gab. Und zu deren Geschichte gehört auch, dass 1933, unmittelbar nach der Machtergreifung der Nazis, unter der Maske der zivilen Luftfahrt die Vorbereitungen für einen Angriffskrieg der völlig neuen Dimension beginnen. Die strengen Auflagen des Versailler Vertrags verbieten es dem Deutschen Reich, eine eigene Luftwaffe aufzubauen. Aus diesem Grund trifft Hitler ein Abkommen mit dem Vorstand der deutschen "Lufthansa". Unter dem Vorwand der friedlichen Nutzung sollen Linienflugzeuge produziert werden, die später mit einfachen Mitteln zu Bombern umgerüstet werden können. Diese modernen Flugzeuge werden der "Lufthansa" zur Verfügung gestellt, die darauf ihre - zunächst noch zivilen - Piloten schult. Und noch eine zweite Aufgabe fällt der "Lufthansa" in Hitlers Eroberungsplänen zu. Sie soll im Falle des Kriegs hinter den Linien die Wartung und Reparatur der Flugzeuge übernehmen. Dafür werden in den besiegten und besetzten Gebieten in Osteuropa auch einheimische Arbeitskräfte rekrutiert - und in zunehmendem Maße Zwangsarbeiter eingesetzt.
Zitat von ArteMittwoch, 21. Juli 2010 um 21.05 Uhr Wiederholungen: 24.07.2010 um 16:50 27.07.2010 um 11:20 Frauen an der Front (Deutschland, 2009, 52mn) MDR Regie: Dirk Otto, Henrike Sandner
"Ich fühlte damals vor allem Glück und Stolz, dass ich dabei sein durfte. Erst später hab' ich begriffen: Ich hatte die Hölle freiwillig gewählt." Elisabeth Veith ist gerade einmal 19 Jahre alt, als sie sich zum Kriegsdienst an die Front meldet, als Krankenschwester. Sie ist eine von circa 200.000 Frauen, die während des Zweiten Weltkriegs im medizinischen Dienst im Einsatz waren. Die Dokumentation zeigt, welchen starken Belastungen diese Frauen an der Front ausgesetzt waren. Das Deutsche Rote Kreuz bildet im Zweiten Weltkrieg Krankenschwestern aus, die dann der Wehrmacht unterstellt und wie Soldaten vereidigt werden. An die Front geht, wer helfen will, wer etwas tun will für die deutschen Soldaten und fürs Vaterland. Viele Frauen melden sich freiwillig. Erst im Fronteinsatz erfahren sie, was es heißt, nicht mehr helfen zu können. Sie erleben über Jahre hinweg sterbende Soldaten, die ihre Brüder und Männer sein könnten, und kommen dabei selbst an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Der Alltag der Frauen ist hart: Dreck und Kälte, Angst und Leid. Ihre Kraft schöpfen sie aus der Dankbarkeit, die ihnen die verwundeten Soldaten entgegenbringen. Gegen Kriegsende lautet die Parole längst nicht mehr Pflegen und Helfen, sondern nur noch "Wiederherstellung der Wehrtüchtigkeit". Die Frauen sind ein Teil der deutschen Kriegsmaschinerie geworden und werden auch zu Mitwisserinnen: manche von ihnen erleben Verhöre, Verhaftungen, Erschießungen, machen heimlich Fotos von verhafteten russischen Soldaten und von jüdischen Ghettos. Der Schwesterneinsatz im Zweiten Weltkrieg ist ein bis heute kaum aufgearbeitetes Thema mit einer enormen Spannbreite, vom Heilen und Helfen bis zu Schuld und Verantwortung. Die Zeitzeuginnen, die heute über 80 Jahre alt sind, haben zum Teil noch nie über ihre Erlebnisse während des Kriegs gesprochen. Die Dokumentation rekonstruiert die Geschichten von Frauen, die den Krieg dort erlebten, wo eigentlich Männer kämpften und starben, beschreibt ihren Weg von der anfänglichen Begeisterung bis zum verzweifelten Rückzug.
Zitat von Pro7Der Soldat James Ryan 22:10 Uhr Zweiter Weltkrieg, 1944: Die Alliierten bereiten ihre Landung an der Küste der Normandie vor. Dabei erhält der englische Captain John Miller einen höchst gefährlichen Auftrag: Er soll sich mit seiner Einheit hinter die feindlichen Linien durchschlagen, um dort den Soldaten James Ryan - letzter Überlebender von vier Brüdern - herauszuholen. Zwar gelingt es dem Sonderkommando, tief ins Feindesland vorzustoßen, doch Millers Männer stellen ihren Befehl immer mehr in Frage ...
Spielfilm / USA, 2001 3. Oktober 1993 in der somalischen Hauptstadt Mogadischu: Bürgerkrieg und Chaos herrschen in der Stadt - und über allem thront der Warlord Aidid. Die USA wollen seinem Regime ein schnelles Ende bereiten. Ihr Plan: Mit Hubschraubern und nachrückenden Bodentruppen in sein Quartier vordringen. Doch der Kampf in den Straßen Mogadischus gerät außer Kontrolle. 16 Stunden eines verlustreichen Kampfes enden für die US-Truppen in einem Desaster ...
Darsteller Sgt. Matt Eversmann Josh Hartnett Danny Grimes Ewan McGregor Capt. Mike Steele Jason Isaacs Lt. Col. Danny McKnight Tom Sizemore Hoot Gibson Eric Bana
Zitat von ArteMittwoch, 4. August 2010 um 20.15 Uhr Wiederholungen: 07.08.2010 um 16:00 Mythos Rommel (Deutschland, 2003, 53mn) WDR Regie: Remy Maurice Philip
Der zweiteilige Dokumentarfilm ist ein Porträt Erwin Rommels. Generalfeldmarschall Rommel wurde aufgrund seiner militärischen Erfolge in Nordafrika während des Zweiten Weltkriegs auch "Wüstenfuchs" genannt und gelangte so zu Weltruhm. Der erste Teil beleuchtet das Leben Rommels von seiner Geburt an im Jahr 1891 bis zu seiner Abreise nach Afrika im September 1942. (1): Der Krieger
"Wo Rommel ist, ist vorn!", hieß es schon im Ersten Weltkrieg über den schwäbischen Frontsoldaten. Die deutsche Niederlage von 1918 bringt für den hochdekorierten Hauptmann Erwin Rommel zunächst das Karriereende. 14 Jahre lang wird er nicht befördert. Erst nach 1933 geht es wieder aufwärts. Rommel ist wie viele geblendet von den Erfolgen Hitlers. Als Kommandeur des Führerhauptquartiers befindet er sich beim Überfall auf Polen im September 1939 in unmittelbarer Nähe des Diktators. Rommel wird zum überzeugten Anhänger Hitlers. Beim Einmarsch in Frankreich erhält er das Kommando über eine Panzerdivision. Als 1941 der Krieg des Achsenpartners Italien gegen England in Nordafrika zu scheitern droht, schickt Hitler Hilfe. An die Spitze der deutschen Truppen stellt er seinen "verwegensten Panzergeneral" - Rommel. Mit Feuereifer stürzt der sich in seinen Auftrag. Vom ersten Tag an wird Rommels Feldzug in Afrika auf Film und Foto festgehalten. Und die Propaganda hebt einen Mythos aus der Taufe. Tatsächlich stößt Rommel im ersten Jahr in Afrika an seine Grenzen. Die Festung Tobruk wird monatelang erfolglos belagert. Hunderte Soldaten verbluten sinnlos für den Ehrgeiz ihres Kommandeurs. Ende 1941 stehen Rommels Truppen wieder am selben Ort, von dem aus im März desselben Jahres die deutsche Offensive ihren Ausgang nahm. Der Rückzug wird zum "Abwehrsieg" umgemünzt. Hitler braucht jetzt einen Paradegeneral: Rommels Ruf lenkt ab von den Misserfolgen in Russland. Die Propaganda bläst jeden Vorstoß in Libyen zu heroischen Dimensionen auf. Der Mythos Rommel wächst und stützt das System. Dass Hitler im Osten einen Vernichtungskrieg führt, der alle Dimensionen sprengt, ahnt der "Wüstenfuchs" noch nicht. Den Befehl, französische und deutsche Fremdenlegionäre zu ermorden, die für die Briten kämpfen, verweigert er. Rommel interessiert sich nur für seinen Krieg. Im Juni 1942 steht er wieder vor Tobruk. Diesmal hat er Erfolg. Der Fall der Festung zementiert seinen Mythos für die Ewigkeit. Doch Rommel ahnt nicht, dass er den Krieg in Nordafrika an diesem Tag verloren hat.
Mittwoch, 4. August 2010 um 21.05 Uhr Wiederholungen: 07.08.2010 um 16:55 Mythos Rommel (Deutschland, 2003, 52mn) WDR Regie: Remy Maurice Philip
1943 wird Feldmarschall Rommel aus Afrika abberufen, im Jahr darauf bitten ihn Mitglieder des Widerstands gegen Hitler um seine Unterstützung. Doch Rommel reagiert reserviert, stellt sich aber im Juli 1944 für die Zeit nach dem Umsturz zur Verfügung. Vom Attentat auf Hitler erfährt er im Lazarett, nachdem er bei einem Tieffliegerangriff verletzt worden war. Bald fällt sein Name in den Verhören der Gestapo. Hitler schickt zwei Generäle mit Zyankali zu Rommel. Nach der Niederlage von El-Alamein lehnt Hitler Rommels Vorschlag, die Afrika-Armee zu evakuieren, kategorisch ab. Im März 1943 wird Rommel aus Afrika abberufen und nach der Niederlage in Tunesien ins Führerhauptquartier befohlen. Obwohl der Feldmarschall längst nicht mehr an den "Endsieg" glaubt, hält er dem Diktator die Treue. Nach einem Einsatz in Italien wird Rommel an den Atlantikwall versetzt. Für kurze Zeit schöpft er neue Hoffnung und glaubt, die Invasion der Alliierten sei aufzuhalten. Im Februar 1944 wird Rommel von Mitgliedern des Widerstands gegen Hitler angesprochen. Doch der Feldmarschall reagiert reserviert. Er sieht sich als Soldat, nicht als Politiker. Ein Attentat auf Hitler lehnt er ab. Im Juli 1944 - die Invasion der Alliierten in der Normandie ist geglückt - wird Rommel von dem bevorstehenden Attentat auf Hitler informiert. Diesmal stellt er sich den Verschwörern für die Zeit nach dem Umsturz zur Verfügung. Außerdem verfolgt er einen eigenen Plan. Er hat die Absicht, die Front im Westen zu öffnen und dem Gegner so den Vorstoß nach Deutschland zu ermöglichen. Das hätte den Krieg um Monate verkürzt. Da wird Rommel am 17. Juli 1944 bei einem Tieffliegerangriff schwer verletzt. Vom Attentat auf Hitler erfährt er im Lazarett. Bald schon fällt sein Name in den Folter-Verhören der Gestapo. Im Oktober schickt Hitler zwei Generäle mit einer Kapsel Zyankali zu Rommel. Den Sendboten des Diktators sagt Rommel: "Ich habe den Führer geliebt und liebe ihn noch". Dann nimmt Rommel das Gift - bis zuletzt konnte er sich nicht von dem Mann lösen, der ihn beseitigen ließ. Rommel erhält ein Staatsbegräbnis.