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Spielfilm / USA, 1986 Chris Taylor, ein College-Student aus wohlhabendem Hause, findet es ungerecht, dass sich in Vietnam nur Arme oder die Angehörigen von Minderheiten für Uncle Sam schlagen - und sterben. Er meldet sich freiwillig an die Front. Schon bald stellt Chris entsetzt fest, dass hier niemand für Amerikas Ehre kämpft; in dem dreckigen Krieg geht es nur um eines: überleben um jeden Preis. Es dauert nicht allzu lange, und der desillusionierte Ex-Idealist hat ebenfalls Blut an den Händen.
Regie Oliver Stone
Darsteller Sgt. Bob Barnes...Tom Berenger Sgt. Elias Grodin...Willem Dafoe Pvt. Chris Taylor...Charlie Sheen Big Harold...Forest Whitaker Rhah...Francesco Quinn
[kurz] Der Bund Deutscher Mädel (BDM) war eine Teilorganisation der Hitlerjugend (HJ) und entstand 1930. In dieser Vereinigung sollten alle Mädchen und Frauen zwischen zehn und 21 Jahren erfasst und im Geist des Nationalsozialismus erzogen werden. Später kamen Arbeitseinsätze und Kriegshilfsdienste hinzu. - Dokumentation über die Mädchenorganisation der Nationalsozialisten.
[lang] Der Bund Deutscher Mädel (BDM) war eine Teilorganisation derHitlerjugend (HJ) und entstand 1930. In dieser Vereinigung sollten alle Mädchen und Frauen zwischen zehn und 21 Jahren erfasst und im Geiste des Nationalsozialismus erzogen werden. Später kamen Arbeitseinsätze und Kriegshilfsdienste hinzu. Mit dem "Gesetz über die Hitlerjugend" von 1936 wurde die Mitgliedschaft im BDM für alle Mädchen der entsprechenden Jahrgänge verpflichtend. Gegliedert war der BDM in "Gaue", "Mädelringe", "Gruppen", "Schare" und "Mädelschaften". Bis zum 14. Lebensjahr gehörte man dem "Jungmädelbund" an, bis 18 Jahre dem eigentlichen BDM, und für die 18- bis 21-Jährigen gab es das BDM-Werk "Glaube und Schönheit". Geführt wurde der BDM zwischen 1939 bis 1945 von Jutta Rüdiger, einer promovierten Psychologin. In dem Film von Rudolf Sporrer erinnern sich ehemalige BDM-Mitglieder an die Aktivitäten innerhalb ihrer Fachschaft.
Macht und Missbrauch der Militärpsychiatrie Film von Gerald Teufel (Erstsendung 30.6.2004)
[kurz] Seit dem Ersten Weltkrieg bedient sich die Kriegsführung der Psychiatrie. Im Ersten Weltkrieg wurden Elektroschocks eingesetzt, im Zweiten Weltkrieg experimentierte das US-Militär mit Tranquilizern und Amphetaminen. In Vietnam wurden Neuroleptika verwendet, heute werden "Go Pills" verabreicht. Dennoch leiden viele Soldaten an posttraumatischen Störungen. - Film der Themenwoche "Nie wieder Krieg?".
[lang] Seit dem Ersten Weltkrieg bedient sich die Kriegsführung der Psychiatrie. Während des Ersten Weltkriegs setzte Julius Wagner-Jauregg, österreichischer Arzt und Psychiater, Elektroschocks ein, um "Kriegsneurotiker" zu heilen. Im Zweiten Weltkrieg verwendete Konrad Lorenz als Militärpsychiater dieselbe Methode. Um seelische Zusammenbrüche von amerikanischen Soldaten zu behandeln und die Ausfallrate zu senken, experimentierte das US-Militär im Zweiten Weltkrieg mit Tranquilizern, Amphetaminen und Aminosäuren. ImVietnamkrieg wurden Neuroleptika verwendet, und in jüngster Zeit werden amerikanische Piloten für den Kriegseinsatz mit sogenannten "Go Pills" fit gemacht. Die andere Seite der Medaille zeigt sich nach den Kriegshandlungen: Viele Soldaten leiden an posttraumatischen Störungen. Auch zahlreiche deutsche Friedenssoldaten sind betroffen, die ihren Einsatz in Bosnien oder Afghanistan nicht verkraften. Sie werden im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg behandelt. "Irre im Krieg" beleuchtet die Geschichte der Kriegspsychiatrie. Zu Wort kommen Klaus Barre, Militärpsychologe im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, und Dave Grossman, ehemaliger Militärpsychologe, der die "Killology Research Group" gründete und sich mit Tötungshemmungen und der Möglichkeit, diese bei Schießübungen auszuschalten, beschäftigt.
Zitat von 3SatPlessa. Partisanendorf Ein "Kulturzeit extra" zur 3sat-Themenwoche
Wenn Danzig für den Beginn des Zweiten Weltkriegs steht, kann Plessa für das Ende stehen. Von Plessa aus war das Kriegsgeschehen bis 1945 nur am Horizont sichtbar. Ende April aber wird das Dorf in wenigen Tagen zum Zentrum von Einnahme, Rückeroberung und brutaler Niederlage, ein Schauplatz gnadenloser Gefechte und Massaker. Nachdem die Rote Armee Plessa eingenommen hat, erobern es 500 Mitglieder der Waffen-SS zurück. Sie ermorden gemeinsam mit einigen Dorfbewohnern im Glauben an den Endsieg dort zurückgebliebene Sowjetsoldaten. Aber die Rotarmisten kommen wieder, brennen das "Partisanendorf" Plessa nieder, mehrere Familien begehen kollektiven Selbstmord.
"Partisanendorf" nannten Russen das brandenburgische Provinznest noch Jahre nach dem Krieg. Wie kam es, dass sich das kleine Dorf kurz vor Kriegsende gegen die übermächtigen, russischen Besatzer auflehnte? Woher nahmen die Dörfler die wahnwitzige Vorstellung, das Ruder doch noch herumreißen, den Krieg noch gewinnen zu können?
"Kulturzeit extra" geht der Geschichte dieser bisher unerzählten sogenannten Partisanenkämpfe in Plessa nach. Der Potsdamer Autor Siegfried Ressel beleuchtet die verdrängten Spuren der selbsternannten Helden in Brandenburg und ein zu DDR-Zeiten nie aufgearbeitetes Kapitel deutscher Kriegsgeschichte.
[kurz] Am frühen Morgen des 1. September 1939 griff die deutsche Luftwaffe das polnische Städtchen Wielun an und legte es in Schutt und Asche. Es war der Beginn des Zweiten Weltkriegs. Seine Auswirkungen sind noch heute, 70 Jahre später, zu sehen und zu spüren. - Erstmals beleuchtet ein Film die Hintergründe des Kriegsbeginns in deutsch-polnischer Zusammenarbeit.
[lang] Am frühen Morgen des 1. September 1939 griff die deutsche Luftwaffe das polnische Städtchen Wielun an und legte es in Schutt und Asche. Es war der Beginn des Zweiten Weltkriegs. Seine Auswirkungen sind noch heute, 70 Jahre später, deutlich zu sehen und zu spüren. Eine Premiere in der Fernsehgeschichte: Erstmals ist ein Film über den Beginn des Zweiten Weltkriegs in deutsch-polnischer Zusammenarbeit entstanden. Er beleuchtet die Hintergründe des Militärschlags und schildert, wie die Bewohner der polnischen Stadt Wielun den Angriff der deutschen Soldaten erlebt haben. Außerdem kommen Zeitzeugen mit ihren ganz persönlichen Erinnerungen zu Wort.