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In Antwort auf:Mittwoch, 29. Juli 2009 um 21.00 Uhr Wiederholungen: 01.08.2009 um 14:45 Das Jahrhundert von Verdun (Frankreich, 2006, 56mn) ARTE F Regie: Antoine Prost, Patrick Barberis
Die Schlacht um Verdun gilt als Wendepunkt im Ersten Weltkrieg und in der Geschichte der Menschheit. Während der von Februar bis Dezember 1916 andauernden Schlacht wurde ein bislang unbekanntes Maß an Grausamkeit erreicht. Mehr als 90 Jahre später hat sich die Landschaft noch immer nicht von dem grauenvollen Kampf erholt. Die "Hölle von Verdun" bleibt sichtbar. Die Schlacht um Verdun während des Ersten Weltkriegs markierte einen Wendepunkt in der Geschichte. Von Februar bis Dezember 1916 lieferten sich Franzosen und Deutsche einen erbitterten Stellungskrieg von ungeahnter Grausamkeit. Wer den "Mythos Verdun" betrachtet, blickt auf ein ganzes Jahrhundert sowie eine sehr widersprüchliche Geschichtsaufarbeitung zurück. Der Dokumentarfilm geht auf Spurensuche in Frankreich und Deutschland und nimmt den "Mythos Verdun" unter die Lupe. Zu sehen sind Archivaufnahmen, Fotos und Presseartikel während und nach der Schlacht, aus den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen, der Besatzungszeit und der deutsch-französischen Versöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit Gerd Krumeich, Professor an der Universität Düsseldorf, Antoine Prost, Spezialist für Zeitgeschichte in Orléans, und Pierre Laborie, emeritierter Professor der Universität Toulouse, kommen drei Historiker und Verdun-Spezialisten zu Wort. Sie wollen die Zuschauer zum Nachdenken über die unterschiedlichen Ansichten zu Verdun anregen. Der Dokumentarfilm erzählt keine lineare Geschichte, sondern versucht, die vielfältigen Bilder, die im Laufe der Zeit von Verdun und seinem Vermächtnis entstanden sind, zu deuten.
Allerdings sehe ich Verdun nicht als Wendepunkt des 1. WK.
Die Zeit ist jetzt etwas knapp und morgen bin ich nicht da. Aber hier schon mal ein paar Stichworte: - dt. Heer intakt bis kurz vor Ende des Krieges - dt. Frühjahrsoffensive 1918 überschreitet Marne und kann erst im September(!) auf die Ausgangspositionen zurückgeworfen werden - "Schwarzer Tag des dt. Heeres" 8. August 1918 (nicht 1916; da war noch gar nichts passiert) - im Übrigen müsste dann die verlustreichere Somme-Schlacht ebenfalls als Wendepunkt gelten
- wirklicher Wendepunkt? Eintritt der USA in den WK?
- mMn Verdun "nur" ein Symbol für das Massenschlachten des modernen Krieges
Also wenn ich nicht vor ein paar Wochen mit Dasulza den Beweis des Gegenteils erlebt hätte, müsste ich denken, die wählen für den Job wirklich nur eingeweichte Brötchenhälften. Folgender Vorfall: Gestern, Vater (V) und Mutter (M) auf dem Rückweg vom Einkaufen, Polizist (P) hält sie an. Es entwickelt sich ein Gespräch. P: "Sie sind unangeschnallt gefahren. Wollen sie gleich 30€ zahlen? V (mit irritiertem Blick auf geschlossenen Sicherheitsgurt): "Äh...Nein! Ich bin angeschnallt". P: "Sie sind ohne Sicherheitsgurt gefahren. Wollen sie 30€ zahlen oder soll ich das aufnehmen." V: "Wollen sie auf die Art - unter anderem meine - Steuergelder verschwenden?" P: "Ja." V: "Dann bitte nehmen sie das auf." P zu M: "Sie sind die Ehefrau? Sie haben natürlich gesehen, dass ihr Mann angeschnallt war..." M (mit irritiertem Blick auf angeschnallten V): "Äh...ja!"
Fazit: Ich müsste lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Und wenn der (tschuldigt den Ausdruck) HONK das wirklich aufgenommen hat, zieht das wieder einen Wust an unnötiger Arbeit und Geld- sowie Zeitverschwendung nach sich...
Steven Spielberg hat angekündigt, dass sein neues Projekt eine Adaption von Harvey sein wird. Da wird mir schlecht. Warum? Das ist einer meiner Lieblingsfilme. Generell kann ich es nicht ab, wenn die alten Stoff nehmen und neu machen. Meistens können die neuen Sachen nicht mit dem Original mithalten und es zeigt Mangel an Einfallsreichtum und Vorstellungskraft. Aber persönlich wird es, wenn sie Dinge hernehmen, die ich liebe. Wie Harvey. Ich hoffe wirklich, dass Jimmy Stewart nicht sehen kann, was Herr Spielberg machen will.