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  • Three Kings, 11.06.2009, VOX, 22.35 UhrDatum03.06.2009 10:07
    Thema von Clu im Forum Fernseh-Tipps
  • Thema von Clu im Forum Fernseh-Tipps
    Zitat von 3Sat
    Freitag, den 12.06.2009

    20:15 Uhr
    (VPS 20.14)

    Hitler und der Adel

    Film von Monika Czernin und Melissa Müller
    (Erstsendung 16.7.2004)

    [kurz]
    Mit dem Attentat vom 20. Juli 1944 wurde der deutsche Offizier Claus Schenk Graf von Stauffenberg zur Symbolfigur des aristokratischen Widerstands gegen Adolf Hitler. Neben entschiedenen Nazigegnern gab es aber auch adelige Sympathisanten, Parteifunktionäre und Mitläufer. - Der Film zeigt am Beispiel von Familien aus Deutschland und Österreich, wie der Nationalsozialismus den Adel gespalten hat.

    [lang]
    Mit dem Attentat vom 20. Juli 1944 wurde der deutsche Offizier Claus Schenk Graf von Stauffenberg zur Symbolfigur des aristokratischen Widerstands gegen Adolf Hitler. Neben entschiedenen Nazigegnern gab es bei den Adeligen aber auch Sympathisanten, Parteifunktionäre und Mitläufer. Denn der Zusammenbruch der Monarchien und der kaiserlichen Armeen entwurzelte einen großen Teil des deutschsprachigen Adels. Da die Wenigsten an die Demokratie glaubten, weckten die Nationalsozialisten und ihr Führer Adolf Hitler große Hoffnungen auf ein neues Zeitalter jenseits der Versailler Demütigungen.
    Monika Czernin und Melissa Müller zeigen in der Dokumentation "Hitler und der Adel" am Beispiel von Adelsfamilien aus Deutschland und Österreich, wie die Einstellung zu den Nationalsozialisten den Adel gespalten hat. Erstmals äußern sich Vertreter der Adelshäuser, darunter der Historiker Karl-Otmar von Aretin sowie Hannah von Bredow, zu dem bisher kaum aufgearbeiteten Thema.

  • Thema von Clu im Forum Fernseh-Tipps

    Samsatg, 13.06.2009, Pro 7

    ab 20.15 Uhr ist D-Day auf Pro 7. Pech nur, dass man ihn um eine Woche verschlafen hat.

    Doku: D-Day - Entscheidung in der Normandie
    http://www.prosieben.de/service/tvprogra...tail&id=6826665

    Der Soldat James Ryan
    http://www.prosieben.de/service/tvprogra...ail&id=20789105

    Hier das Programm zum 06.06.2009
    http://www.panzer-general-3d.de/t8486408...-Kabel-Uhr.html

    Stattdessen zeigt Pro 7 am 06.06. Das große Kipp-Roll-Fall Spektakel

    In diesem Sinne: Klasse, Pro 7. Weiter so!


  • Thema von Clu im Forum Fernseh-Tipps
  • Thema von Clu im Forum Fernseh-Tipps
  • Thema von Clu im Forum Fernseh-Tipps

    Mittwoch, 17. Juni 2009 um 21.00 Uhr
    Wiederholungen:
    20.06.2009 um 14:00
    23.06.2009 um 09:55
    Krieg in der Arktis
    (Deutschland, 2007, 52mn)
    MDR
    Regie: Jens Becker, Ralf Daubitz


    Mit der sogenannten "Operation Weserübung" beginnt im April 1940 die Invasion der deutschen Wehrmacht in Norwegen und Dänemark. Damit erreicht der Zweite Weltkrieg auch den hohen Norden Europas. Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation rekonstruiert Planung und Umsetzung dieses Angriffs mit teils bislang unbekannten Filmaufnahmen und lässt zahlreiche Zeitzeugen zu Wort kommen.
    (1): Sturm im Norden

    Im Frühjahr 1940 ist Norwegen noch ein Land im Frieden. Der Zweite Weltkrieg hat Europas Norden bis zu diesem Zeitpunkt verschont. Allerdings haben England und Deutschland gleichermaßen großes Interesse, die strategisch wichtige Flanke am Eismeer für ihre Kriegsziele zu nutzen.
    Hitler setzt alles auf eine Karte. Er schickt Kriegsmarine, Luftwaffe und Heer in eine höchst riskante Militäraktion - die "Operation Weserübung" beginnt. An sehr wenigen Orten lassen sich die Kriegsereignisse so deutlich nachvollziehen wie im hohen Norden Europas.
    Der erste Teil der Dokumentation beinhaltet die Spurensuche in ein entlegenes Land - eisig, menschenleer. Der Film verfolgt den Weg österreichischer Gebirgsjäger von ihren Standorten südlich der Alpen bis weit über den Polarkreis hinaus. Und er lässt Menschen zu Wort kommen, deren Lebenswege entscheidend durch das Verhältnis zwischen Besatzern und Besetzten geprägt wurde. Zusätzlich findet er Geschichten, die einmal mehr die größenwahnsinnigen Pläne Adolf Hitlers belegen.
    In zweijähriger Arbeit entstand ein Zeitdokument, das vor allem durch einen hohen Anteil bislang unbekannter Originalaufnahmen überzeugt. Das Filmmaterial aus Archiven und Privatbesitz in Finnland, Russland, Schweden, Österreich und Deutschland beschreibt eine Kriegsgeschichte, die bis heute zu den kaum bekannten Seiten des Zweiten Weltkrieges gehört.

    Mittwoch, 17. Juni 2009 um 21.50 Uhr
    Wiederholungen:
    20.06.2009 um 14:50
    23.06.2009 um 10:45
    Krieg in der Arktis
    (Deutschland, 2007, 52mn)
    MDR
    Regie: Jens Becker, Ralf Daubitz


    Mit der "Operation Weserübung" hat der Zweite Weltkrieg im Frühjahr 1940 den hohen Norden Europas erreicht. Im Winter 1941 besetzten die Deutschen dann Finnland und Norwegen. Doch der Vormarsch kommt in der eisigen Tundra zum Erliegen. Der zweite Teil der Arktis-Dokumentation zeigt den harten Alltag an der arktischen Front und die Schicksale finnischer und norwegischer Frauen, die sich auf eine Beziehung mit deutschen Soldaten eingelassen hatten.
    Europas hoher Norden im Winter 1941: Es herrscht Krieg in der Arktis. Deutsche Truppen stehen in Finnland und Norwegen. Sie haben gemeinsam mit der finnischen Armee die Grenze zur Sowjetunion überschritten. Ihr Ziel ist die Eroberung des eisfreien Nachschubhafens Murmansk und der Eisenbahnlinie, die die Stadt mit Leningrad verbindet. Doch der Sturm im arktischen Norden endet in einem Fiasko. Die Truppen unter dem deutschen General Eduard Dietl (1890-1944) bleiben schon nach wenigen Kilometern in der weglosen Tundra stecken. Von ihrem Ziel, Murmansk zu besetzen, sind sie weit entfernt. Die Soldaten durchleben Jahre der Entbehrungen in einer eisigen, menschenfeindlichen Welt.
    Nur im Hinterland, im Herzen Lapplands, ist vorerst nichts von den Wirren des arktischen Krieges zu spüren. Die Menschen auf dem Land arrangieren sich mit den Deutschen, leben vielerorts ein sorgloses Leben und gründen selbst Familien mit den Soldaten. Doch im September 1944 findet das gemeinsame Leben ein jähes Ende. Die Deutschen müssen Finnland verlassen. Und der Tragödie an der Front folgt nun für viele Menschen eine familiäre Katastrophe.
    Der zweite Teil der Dokumentation beschreibt den Überlebenskampf an der arktischen Front und erzählt Schicksale finnischer und norwegischer Frauen, die sich auf eine Beziehung mit deutschen Soldaten eingelassen haben.

  • Thema von Clu im Forum Fernseh-Tipps
  • Thema von Clu im Forum Fernseh-Tipps

    Donnerstag, 18. Juni 2009 um 00.50 Uhr
    Wiederholungen:
    Keine Wiederholungen
    Die Sonne
    (Russland, Frankreich, Italien, 2005, 110mn)
    ARTE F
    Regie: Alexander Sokurow
    Kamera: Alexander Sokurow
    Musik: Andrei Sigle
    Schnitt: Sergei Iwanow
    Darsteller: Issei Ogata (Kaiser Hirohito), Kaori Momoi (Kaiserin), Robert Dawson (General Douglas MacArthur), Shinmei Tsuji (alter Diener), Shirô Sano (Kammerdiener), Tajiro Tamura (Wissenschaftler)
    Autor: Juri Arabow
    Produktion: Downtown Pictures, Nicolai-Film, Proline-Film
    Produzent: Andrei Sigle, Igor Kaljonow, Marco Müller


    Im Jahr 1945 ist Japan nach der Invasion der amerikanischen Streitkräfte vollständig besetzt. Kaiser Hirohito, nach japanischem Glauben ein Abkömmling der Sonnenkönigin, steht vor einer Entscheidung, die Japan und die Welt verändern sollte: Stimmt er der bedingungslosen Kapitulation zu und verzichtet damit auf seine göttliche Abstammung? ARTE zeigt diesen Spielfilm innerhalb der Reihe "Russisches Kino".
    Tokio 1945. In seinem Luftschutzbunker empfängt der japanische Kaiser Hirohito über das Radio die neuesten Kriegsnachrichten. Es sind ausnahmslos Schreckensmeldungen über den Verlust japanischer Soldaten an der Kriegsfront. Japan steht kurz vor der Besetzung durch die amerikanischen Streitkräfte, doch das Volk scheint entschlossen, weiter zu kämpfen. Die antiamerikanische Propaganda stößt auf fruchtbaren Boden und die Soldaten leisten erbitterten Widerstand gegen die Eindringlinge. Auch Hirohitos Kriegsminister setzt trotz auswegloser Lage weiter auf den Patriotismus der Militärs; er werde die unzureichende technische Ausstattung der Armee schon kompensieren. Das japanische Volk werde schließlich von einem Kaiser göttlicher Abstammung geführt. Dieser Kaiser aber wird es nicht müde, gegenüber seinem Kabinett, aber auch seinen Dienern zu betonen, dass er einen Körper habe wie sie auch.
    Hirohito verlässt den Bunker nur, um sich seinen Forschungen in Meeresbiologie zu widmen. Versunken in das Studium kleiner Tierchen, die man nur in Japan findet, reflektiert Hirohito die Ursachen des Kriegs und die Auswirkungen, die die Niederlage auf sein Volk haben wird. Wieder zurück im Bunker formuliert er in einem Brief an seinen Sohn ein erstes Eingeständnis der Niederlage.
    Schon kurz darauf stehen die Amerikaner vor der Tür und der Kaiser wird durch die Ruinen Tokios ins Hauptquartier der Siegermacht gefahren - zu General Douglas MacArthur. Ihre Begegnung ist ein Schock der Kulturen: Das siegreiche Militär mokiert sich offen über einen "infantilen" Kaiser, der wie aus einer anderen Zeit zu kommen scheint.
    In ihren darauffolgenden Gesprächen geht es vor allem um die Zukunft Hirohitos - entweder als konstitutioneller Monarch oder als Kriegsverbrecher.
    Nach Lenin ("Taurus") und Hitler ("Moloch") ist Hirohito der dritte historisch bedeutende Staatsmann, den Alexander Sokurow in einem Film aus einem ungewöhnlichen, weil fast privaten Blickwinkel betrachtet. Vom Schauspieler Issei Ogata bewundernswert interpretiert, erweist sich Sokurows Hirohito als kindlicher Imperator mit menschlichen Zügen, der sich eingeengt fühlt von einem Protokoll, das die letzten Überreste veralteter Rituale zu konservieren sucht. So wird er es nicht müde, gegenüber seinen in totaler Hingabe erstarrten Dienstboten zu betonen, dass er einen Körper habe wie sie. Auch gegenüber seinem Kabinett fällt Hirohito menschelnd "aus der Rolle", macht sich Vorwürfe, dass er die Menschen, die ihn lieben, nicht habe schützen können. Wird er freiwillig kapitulieren? Zunächst beißt er noch auf Granit: Der fanatische Kriegsminister denkt über den Einsatz deutscher Schäferhunde bei Kamikaze-Aktionen nach.
    "Die Sonne" ist keine Filmbiografie des japanischen Kaisers, sondern konzentriert sich ganz auf die letzten Stunden seiner Existenz als gottähnlicher Herrscher. Wobei der Glaube, der Kaiser sei eine Abstammung der Sonnengöttin Amaterasu, von Sokurow fast parodistisch ausgehebelt wird, wenn er "seinen" Hirohito öffentlich daran zweifeln lässt. Ähnlich wie in "Moloch" zeigt Sokurow einen privaten Autokraten im freien Fall.
    Die Kamera hat Sokurow selbst geführt. Anders als in "Moloch" verzichtete er auf seine eigens für ihn gefertigten Linsen, die extreme Unschärfen kreierten; auch die extremen Diagonalen aus der Zeit von "Mutter und Sohn" sind verschwunden. Visuell weniger radikal, inhaltlich um so klarer - Sokurows "Die Sonne" lief im Wettbewerb 2005 auf der Berlinale.

  • Erst der Transrapid,...Datum05.06.2009 13:00
    Thema von Clu im Forum Moment mal!

    dann das

    http://de.wikipedia.org/wiki/BYD_Auto

    http://www.danistico.com/2008/chinesisch...-autoindustrie/

    http://www.fakeblog.de/2007/10/15/bmw-logo-vs-byd/

    Clevere Kerlchen!

    Und morgen? Die klauen alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist...

  • Thema von Clu im Forum Fernseh-Tipps
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    http://programm.daserste.de/detail1.asp?...zahl=46&ziel=42

    OT: Desperate Journey --> Sabotageauftrag Berlin

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    Zitat von 3Sat

    Dienstag, den 23.06.2009
    20:15 Uhr

    Der 1. Weltkrieg (1/2)

    Kaiser Franz Joseph und der 1. Weltkrieg
    Film von Andreas Novak
    (aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte")
    (Erstsendung 13.11.2008)

    [kurz]
    Nach der Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand in Sarajewo unterzeichnet Kaiser Franz Joseph am 28. Juli 1914 die Kriegserklärung an Serbien. Die als Strafaktion gedachte Offensive wird zum bis zum damaligen Zeitpunkt größten Massensterben der Menschheitsgeschichte. - Die erste Folge der zweiteiligen Dokumentation beleuchtet die ersten Kriegsjahre, von 1914 bis zum November 1916.

    [lang]
    Nach der Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand in Sarajewo unterzeichnet Kaiser Franz Joseph am 28. Juli 1914 die Kriegserklärung an Serbien. Von Militärs und politischen Falken getäuscht, entfesselte der damals 84-jährige Monarch eine Apokalypse. Die von Franz Joseph als zeitlich und geografisch begrenzte Strafaktion gedachte Offensive gegen Belgrad wurde zum bis zum damaligen Zeitpunkt größten Massensterben der Menschheitsgeschichte.
    Die erste Folge der zweiteiligen Dokumentation beleuchtet die ersten drei Kriegsjahre, von 1914 bis zum Tod Kaiser Franz Josephs im November 1916. Sie analysiert die Hintergründe, Motive und Mechanismen eines Krieges, bei dem es neben politisch-militärischer Vorherrschaft auch um die "Rettung des Abendlandes" ging, um einen Kampf zwischen Ost und West, zwischen Germanentum und Slawentum.


    Zitat von 3Sat

    Dienstag, den 23.06.2009
    21:05 Uhr

    Der 1. Weltkrieg (2/2)

    1918 - Ende und Anfang
    Film von Robert Gokl
    (aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte")
    (Erstsendung 20.11.2008)

    [kurz]
    Die politische und militärische Erbschaft von Kaiser Franz Joseph verband Österreich und Deutschland bis zum bitteren Ende. Die Folgen des Ersten Weltkrieges mitsamt Friedensverträgen lasteten als schwere Hypotheken auf den ohnehin brüchigen Fundamenten der Ersten Republik. - Die zweite Folge der zweiteiligen Dokumentation thematisiert die militärische und politische Situation Österreichs nach 1916.

    [lang]
    Die politische und militärische Erbschaft von Kaiser Franz Joseph verband Österreich und Deutschland bis zum bitteren Ende zur apokalyptischen Schicksalsgemeinschaft. Sie beschränkte den Handlungsspielraum und die Souveränität von Nachfolger Karl. Die russische Revolution beendete zwar im Oktober 1917 den Krieg mit dem Zarenreich und machte Heeresteile für die Italienfront frei, doch der Kriegseintritt der Amerikaner besiegelte die Niederlage. 1,2 Millionen ehemalige Angehörige der k.-u.-k.-Armee waren für "Kaiser, Gott und Vaterland" gefallen. Hunderttausende erlebten den republikanischen Neubeginn und das Entstehen der Nachfolgestaaten als Kriegsinvaliden. Die Folgen des Ersten Weltkrieges mitsamt Friedensverträgen lasteten als schwere Hypotheken auf den ohnehin brüchigen Fundamenten der Ersten Republik.
    Die zweite Folge der zweiteiligen Dokumentation thematisiert die militärischen und politischen Auflösungserscheinungen Österreichs nach dem Tod von Kaiser Franz Joseph.





  • Thema von Clu im Forum Fernseh-Tipps

    Zitat von Arte

    Mittwoch, 1. Juli 2009 um 21.00 Uhr
    Wiederholungen:
    Keine Wiederholungen
    Von der Schulbank an die Front - Kindersoldaten im 2. Weltkrieg
    (Deutschland, 2009, 51mn)
    MDR
    Regie: Kathleen Raschke


    Mit großem Hurra zogen Kinder in Uniform in den Zweiten Weltkrieg. Verblendete Hitlerjungen, leidenschaftliche Partisanen, verzweifelte Rotarmisten. Was passierte damals in den Köpfen dieser Heranwachsenden? Wer hatte sie vorbereitet auf diesen Krieg? Konnten sie überhaupt vorbereitet sein auf das, was sie zu sehen bekamen, und auf das, was sie erleiden und tun mussten?
    Zahllose Kinder zogen mit der Waffe in den Kampf - vor allem zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Aber wussten sie wirklich, was sie erwartete? "Man hat das gelernt. Man will nur treffen und ist befriedigt, wenn man getroffen hat," erinnert sich Gregor Dorfmeister, der mit 15 Jahren gemeinsam mit Gleichaltrigen in einem Panzergraben in Bayern die heranrückenden alliierten Bodentruppen aufhalten sollte. Knapp entgeht er dem Tod durch feindliche Granatwerfer und flieht. Seine fanatischen Kameraden halten weiter die Stellung und büßen mit ihrem Leben dafür.
    "Es ist eine riesige Verantwortung für einen 15-Jährigen zu sagen: Ich werde töten. Aber in dem Moment denkt man nicht darüber nach, da denkt man nur: Ich muss zuerst schießen. Sonst erwischt es mich." Jean Rispal ist bei der Befreiung von Paris mit einem Gewehr in der Hand dabei. Nie zuvor hat er eine Waffe in der Hand gehabt. Ob er im Straßenkampf jemanden getötet hat, darüber will er bis heute keine Gewissheit haben.
    Es ist die Extremerfahrung, die diese Jugendlichen verbindet, ganz gleich, ob sie in Frankreich, Deutschland, Polen oder Russland im Einsatz waren. Oft waren es nur wenige Tage oder Wochen, die die europäischen Kindersoldaten im Gefecht verbrachten. Doch es waren Tage und Wochen, die sie bis heute begleiten. Weil sie leben müssen mit dem, was sie gesehen haben - und mit dem, was sie getan haben.
    Die Dokumentation geht dem Schicksal der Jungen auf den Grund, die das Erlebte - als Akteure und als Opfer - erzählen. Kinder- und Familienfotos der Zeitzeugen sowie Aufnahmen aus privaten Archiven unterstützen die Reise in die Vergangenheit der Protagonisten.

  • Thema von Clu im Forum Fernseh-Tipps

    Zitat von Arte

    Mittwoch, 1. Juli 2009 um 21.50 Uhr
    Wiederholungen:
    Keine Wiederholungen
    In fremder Haut
    (Deutschland, 2008, 52mn)
    ZDF
    Regie: Andrzej Klamt, Peter Hartl


    In den Wirren des Zweiten Weltkrieges wurden in Europa zahlreiche Kinder verschleppt, vor den Nazis versteckt oder gingen verloren. Und sie wuchsen in Heimen oder bei Adoptivfamlien auf. Viele von ihnen waren lange Zeit nicht in der Lage, sich auf die Suche nach ihrer wahren Identität zu machen. Die Dokumentation begleitet nun vier Menschen quer durch Europa, bei ihrer Suche nach der wahren Identität.
    Der Zweite Weltkrieg hat unvorstellbare Opfer gefordert: Er hat Familien zerrissen und zahllosen Menschen, vor allem Kinder, ihrer Identität beraubt. Sie gingen verloren, wurden verschleppt oder versteckt. Die meisten von ihnen wurden sich erst später bewusst, woher das latente Gefühl ihrer Entfremdung rührt. Viele wagen sich jetzt im Herbst ihres Lebens an die schwierige Suche nach ihrer ursprünglichen Herkunft.
    So hat Ulla Nielsen, Psychologin in Grönland, seit Kriegsende eine rastlose Odyssee durch Heime und Pflegefamilien durchlebt. Ihr leiblicher Vater war deutscher Besatzungssoldat in Dänemark. Nach dem Krieg waren die Kinder der Feinde verpönt. Die Dokumentation begleitet Ulla Nielsen bei ihrer ersten Begegnung mit einem Verwandten väterlicherseits, mit dem sie auch ein Stück der eigenen Identität wiederfindet.
    Michael Reiner spricht wie seine Nachbarn in einem Osttiroler Bergdorf den heimischen Dialekt. Dabei stand seine Wiege, wie er später erfuhr, fernab in der Ukraine. 1945 fand er als Kind Unterschlupf in der Alpenregion, als die britischen Besatzer einen Tross kosakischer Hilfssoldaten Hitlers mit ihren Familien in Stalins Reich abschoben. Der Film berichtet mit Originalaufnahmen von diesem weithin unbekannten "Drama an der Drau" und erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Eingewöhnung.
    Der pensionierte Konzertmeister Dieter Stanzeleit ist fest überzeugt, in Wahrheit rumänischer Thronfolger zu sein. Als versteckt gehaltener Königssohn, so hat er in schwer zugänglichen Archiven herausgefunden, sei er in den Kriegswirren in Hitlers Hauptquartier geraten und später in einer deutschen Familie unter neuer Identität aufgewachsen. Die Dokumentation zeigt ihn auf seiner spannenden Spurensuche durch Bukarest. Dort hat er inzwischen eine neue Heimat gefunden.
    Erst mit 35 Jahren fand der katholische Priester Romuald Weksler-Waszkinel aus dem polnischen Lublin heraus, dass er in einem jüdischen Ghetto geboren wurde. Die heimliche Adoption durch christliche Eltern rettete ihm das Leben. Erst heute hat er Einzelheiten seiner Vorgeschichte in Erfahrung gebracht und in Israel Verwandte seiner leiblichen Eltern getroffen. Wie für alle Protagonisten der Dokumentation bleibt für ihn die zentrale Lebensfrage: Wo komme ich her? Wer sind meine wahren Eltern? Und wer bin ich in Wirklichkeit?

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    Der Kleine Kreuzer Dresden

    Zitat von 3Sat

    Montag, den 13.07.2009
    21:00 Uhr

    Versunkene Welten

    Die versenkte Legende

    Der Kleine Kreuzer Dresden und eine Spurensuche in Chile
    Film von Steffen Hengst
    (aus der ARD-Reihe "SachsenSpiegel Reportage")
    (Erstsendung 26.11.2008)

    [kurz]
    Am 14. März 1915 schwimmen 300 deutsche Seemänner im Südpazifik um ihr Leben. Hinter ihnen versinkt ihr Schlachtschiff, die "SMS Dresden". Fast alle können sich auf die Insel Quiriquina retten, die zu Chile gehört. Die meisten von ihnen blieben auf der Insel und bauten sich dort ein neues Leben auf. - Ein Film über die Schiffbrüchigen, deren Spuren sich bis heute zurückverfolgen lassen.

    [lang]
    Am 14. März 1915 schwimmen 300deutsche Seemänner im Südpazifik um ihr Leben. Hinter ihnen versinkt ihr Schlachtschiff, die "SMS Dresden". Fast alle können sich auf die Insel Quiriquina retten, die zu Chile gehört. Mehr als sieben Jahrzehnte später bergenchilenische und deutsche Taucher im Südpazifik die Schiffsglocke der "SMS Dresden", die ab November 2008 im Militärhistorischen Museum in Dresden ausgestellt wird. Eigentlich nur 200 Kilo Bronze - aber die sind eng verknüpft mit der Geschichte der Schiffbrüchigen, deren Spuren sich bis heute zurückverfolgen lassen. Denn die meisten Deutschen blieben damals auf der Insel. Sie waren keine Soldaten mehr, sondern zeigten den Chilenen, was sie besser konnten, als auf fremde Schiffe zu schießen: Gärten anlegen, Pflanzen und Tiere züchten, Schustern, Schneidern und Handeln.
    Steffen Hengst hat sich in Chile auf die Suche nach den Spuren gemacht, die die Deutschen dort hinterlassen haben. Er traf Nachfahren der " SMS Dresden"-Besatzung wie Jorge Koch in Concepcion und die Großfamilie Bögel in Puerto Varas. Sie alle erzählen ihre Erinnerungen an die Väter und Großväter.

  • Thema von Clu im Forum Fernseh-Tipps

    Zitat von Arte

    Mittwoch, 15. Juli 2009 um 21.00 Uhr
    Wiederholungen:
    Keine Wiederholungen
    Die belagerte Festung
    (Frankreich, 2006, 134mn)
    ARTE F
    Regie: Gérard Mordillat


    Der Dokumentarfilm rekonstruiert die Geschichte der Belagerung der Festung Bitche/Lothringen im deutsch-französischen Krieg von 1870/71 mit Hilfe von Archivmaterial und Reenactment-Szenen und nimmt diese Episode der deutsch-französischen Auseinandersetzungen in Experteninterviews aus historischer, strategisch-militärischer und geopolitischer Perspektive in den Blick.
    Der französische Kaiser Napoleon III. führt Krieg gegen Preußen. Die Kapitulation der französischen Armee im September 1870 in Sedan führt zu deren vollständiger Auflösung. Die Flüchtenden nehmen nur den einen Befehl zur Kenntnis: Rückzug auf die Festung Bitche. Die von Vauban erbaute Festung in Lothringen gilt als uneinnehmbar. General Teyssier, unter dessen Kommando die Festung steht, weigert sich jedoch, die Kapitulation anzunehmen. Zehn Monate lang kann er der Belagerung des preußischen Heeres standhalten.
    Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte des deutsch-französischen Krieges 1870/71 am Beispiel der Geschichte dieser Belagerung. Insbesondere geht es um die Ursachen des Krieges, die Gegnerschaft zwischen Deutschland und Frankreich, die militärische Konzeption des Konflikts, daneben aber auch um die damalige Lebensweise der Bauern.
    Die Inszenierung der Belagerung mit Kampfszenen, Meutereien und einer Liebesgeschichte zieht sich als roter Faden durch den Film. Die Besetzung ist mit François Cluzet als Napoleon III., Virginie Ledoyen als Prinzessin Eugénie und Patrick Mille als Soldat und Journalist, der die Geschichte erzählt, hervorragend gewählt.


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