Was bisher geschah:
27. Januar:
Bei der Landtagswahl verteilen sich die gültigen Stimmen wie folgt:
1. CDU: 36,8%
2. SPD: 36,7%
3. FDP: 9,4%
4. Grüne: 7,5%
5. Sonstige: 5,5%
Andrea Ypsilanti verlautbart, dass 2. und 4. damit klar einen Auftrag zur Regierungsbildung hätten, während das für 1. und 3. nicht der Fall sei.
Mutter Beimer von der Soap-Konkurrenz löchert die gesamte "Lindenstraße" mit der Frage, ob 'die Ypsilanti Spiegeleier im Hirn' habe.
Der Wähler hingegen versteht: "Alles was zählt" ist die Machtergreifung.
Zwischen Roland Koch und Jörg-Uwe Hahn entflammt aufs Neue eine innige Liebe.
Februar:
Die FDP ist schuld, dass es nicht zu einer Ampel-Koalition und damit zu einer regierungsfähigen Mehrheit kommt.
Die Grünen sind aber
nicht schuld, dass es nicht zu einer Jamaika-Koalition und damit zu einer regierungsfähigen Mehrheit kommt.
Meint zumindest Frau Ypsilanti, die sich im übrigen als "Denver Clan"-Fan outet; Alexis Carrington sei schon immer ihr großes Vorbild gewesen.
5. März:
Ypsilanti erklärt, vor der Wahl so viel versprochen zu haben, dass es auf ein gehaltenes Versprechen mehr oder weniger wohl nicht so doll ankomme. Zufällig handelt es sich dabei um das Versprechen an die Wähler, in keiner Weise mit der Linkspartei zu koalieren / zusammenzuarbeiten / sich wählen / tolerieren zu lassen.
Einer blonden Friseuse aus "Unter uns" fällt auf, dass sich dieses sowie die restlichen Wahlversprechen eigentlich von Anfang an eh irgendwie ausgeschlossen haben - boah, eyh!
Im Frankfurter Zoo wird ein neugeborenes Koala-Bärchen 'Andrea' getauft, allerdings kurz darauf - noch vor jedweder Vermarktbarkeit - wegen einer nicht verriegelten Tür zum linken Nachbargehege vom ausgewachsenen Problembär 'Oskar' gefressen.
Roland Koch und Jörg-Uwe Hahn beschließen, zu den Klängen von 'Against all Odds' zu heiraten.
7. März:
Es gibt tatsächlich eine einzige hessische SPD-Abgeordnete, die etwas aus der Geschichte von Braunbären und Koalas, äh, Linksfaschisten und Sozialdemokraten gelernt hat, und deshalb Ypsilanti nicht wählen will. Auf einer Pressekonferenz wirkt Dagmar Metzger psychisch durchaus gefestigt. Der Zuschauer fiebert mit: Wird sie das durchstehen?
8. März:
In der RTL-Comedy "Samstag Nacht" wird gestreut, dass Dagmar Metzger nun doch unter dem geballten Psychoterror von J.R. Ewing Scheer und sonstigen Möchtegern-Regierenden zusammengebrochen ist und eine Rückgabe ihres Mandats erwägt.
Von nun an überschlagen sich die Ereignisse.
9. März:
Der vermeintliche Schurke Reinhard Bütikofer verurteilt das "Mobbing" der SPD, woraufhin die Einschaltquote für seine Serie "Verbotene Liebe" drastisch steigt.
Roland Koch, Jörg-Uwe Hahn und Petra Roth kiffen sich einen zur mentalen Vorbereitung auf Jamaika.
Kurt Beck ("Rote Rosen" im Welkzustand) spricht ein Machtwort und verbietet Ypsilanti, fürderhin in "Alle zusammen – Jeder für sich" mitzuspielen.
Einen gemeinsamen Auftritt im Politzirkus zusammen mit linken Problembären werde es nicht geben -
versprochen!
Fortsetzung folgt - bestimmt!