Willkommen bei den Raiders im aktivsten deutschen Forum für Panzer General 3D!
Hier ist grundsätzlich jeder Beitrag gern gesehen.
Postings, welche gegen deutsche Gesetze oder die Netiquette verstoßen, werden jedoch drastisch geahndet!
Heinz Guderian: 'Erinnerungen eines Soldaten'
mit 37 Fotos und 37 Skizzen
17. Aufl. 2001
Motorbuch-Verlag spezial
Sonderausgabe, €16,-
ISBN 3-87943-693-2
Inhalt:
Vorweg: dieses Buch ist nicht mit dem noch berühmteren 'Achtung! Panzer!' zu verwechseln, welches in Deutschland aus unerfindlichen Gründen offiziell nicht erhältlich ist.
Die 'Erinnerungen' sind eine vollständige Autobiographie, allerdings mit dem Schwerpunkt 2. WK und dessen Vorgeschichte.
Geschildert werden u.a.:
- seine Karriere in der Reichswehr
- der Aufbau der motorisierten Truppen (nicht nur der Panzerwaffe!) gegen vielfältige Widerstände
- die Besetzung Österreichs und des Sudetenlands
- seine Erlebnisse als Frontkommandeur in Polen, Frankreich und der Sowjet-Union
- die Umstände seiner Entlassungen im Dez. 41 und März 45
- die Zeit als Generalinspekteur der Panzertruppen sowie
- als Generalstabschef des Heeres (OKH).
Den Abschluss bilden kurze Beurteilungen führender Personen des '3. Reiches' sowie des (preußischen) Generalstabs. Als Anlage gibt es viele Operationsbefehle im Wortlaut.
Einen breiten Raum nehmen die fruchtlosen Diskussionen und Zusammenstöße mit Hitler und dessen Komplizen (Keitel, Jodl usw.) ein, mit denen er zwangsläufig oft zu tun hatte. Zu diesem 'erlauchten' Kreis zählt auch Intimfeind v. Kluge, der Guderian sogar zum Duell forderte (!).
Meine Meinung:
Anfangs stolpert man doch sehr über die häufige Verwendung von Begriffen wie 'aus glühender Liebe zum Vaterland', 'ein aufrechter deutscher Mann' usw..
Man sollte aber beachten, dass Guderian "ein Kind seiner Zeit" (Amona) war. Außerdem zieht er schon im Vorwort eine scharfe Grenze zwischen Patriotismus (+) und Nationalismus (-) sowie Soldatentum (+) und Militarismus (-). Das scheint vor seinem Hintergrund plausibel.
Guderians Schreibstil ist trocken, oft auch sarkastisch - kein Wunder angesichts der Windmühlenflügel, gegen die er kämpfen musste. Das Buch ist an sich gut zu lesen.
Ermüdend sind allerdings die minuziösen Aufzählungen aus seiner Zeit als Frontkommandeur, die ungefähr so in Erinnerung bleiben: 'Um 13:57 fuhr ich nach A und von dort aus um 16:13 nach B, wo ich X traf, mit dem ich dann um 18:34 nach C fuhr, wo ich die Nacht verbrachte.'.
Wenn man hierbei noch A, B, C durch die Namen russischer Dörfer ersetzt, die - mit Verlaub - heute kein Schwein mehr kennt, bremst dies das Lesevergnügen doch arg.
Das ist aber auch das einzige Negative! Die restlichen Kapitel sind sehr aufschlussreich und zeigen immer wieder das Bild eines äußerst vernünftigen und rationalen Soldaten, der im Kampf gegen den irrationalen Hitler und seine Clique versuchte, das Beste aus der jeweiligen Situation zu machen.
Nun könnte man einwenden, dass jeder Autobiograph sich selbst 'aus der Schusslinie' nimmt und ein günstiges Bild von sich zeichnet. Aber ich nehme Guderian seine Schilderungen der Dinge ab! Er macht auf mich den Eindruck eines bescheidenen Menschen, der sich bis zur Selbstaufgabe (er war herzkrank) in den Dienst der Sache (nicht: der Ideologie!) stellt und dabei stets einen kühlen Kopf behält.
Aber hat er nicht durch seine militärisches Genie der Nazi-Barbarei Vorschub geleistet?
Objektiv sicherlich. Aber er hat den Krieg nicht gewollt. Für ihn stellte sich nach dessen Ausbruch nur die Frage 'Die oder wir?' Das muss man m.E. akzeptieren.
Im Gegensatz zu seinem ebenso berühmten Kollegen v. Manstein wurde Guderian m.W. auch nie eines Kriegsverbrechens beschuldigt.
Wenn der Begriff heute nicht so negativ besetzt wäre, würde ich sagen: Guderian war ein Technokrat. Von seinem ideologiefreien und rationalen Denken sollten sich die heutigen Politiker mal eine Scheibe abschneiden! Ein Mensch, den ich gern mal kennen gelernt hätte!
1. Vollständige Angaben:
Philippe Masson: Die deutsche Armee - Geschichte der Wehrmacht 1935 - 1945
Vorwort und Anmerkungen von J.A. Graf Kielmansegg (Hrsg.)
560 Seiten, €14,90 bei Amazon
Herbig-Verlag 1996, ISBN 3-7766-1933-3
2. Inhalt:
Unter 'Armee' versteht der französische Militärhistoriker Masson auch Luftwaffe und Marine.
Geschildert werden der Aufbau, die frühen Erfolge und die katastophale Niederlage der Wehrmacht - und vor allem, wie es dazu kommen konnte.
Natürlich spielt dabei die Person Hitlers eine große Rolle: zuerst als Befreier von den 'Fesseln von Versailles' und als treibende Kraft für eine Modernisierung, dann als 'genialer' Angriffsfeldherr gegenüber einem zögerlichen Generalstab und schließlich als Oberbefehlshaber der Wehrmacht, der sich in jede Kleinigkeit einmischt.
Masson stellt besonders das '2-Klassen-Heer' heraus: einerseits die Panzer- und mot. Divisionen, die mitsamt der 'Blitzkrieg'-Doktrin bis zum Kriegsende Vorbild für alle anderen Nationen bleiben, andererseits die Masse der Inf.-Divisionen, die sich kaum von den unbeweglichen Einheiten des 1. WK unterscheiden.
Auch vergisst er nicht, dass die Erfolge 1939 - 41 nicht nur auf die Stärke der Wehrmacht, sondern auch auf die Schwächen der Gegner zurückzuführen waren.
Last, but not least geht er intensiv auf die Motivation der führenden Militärs und der einfachen Soldaten ein. Warum ließ sich der Generalstab von Hitler das Heft aus der Hand nehmen? Warum scheiterte der Widerstand? Warum fochten deutsche Soldaten an der Ostfront bis zum bitteren Ende heldenhaft, obwohl sie wussten, dass der Krieg längst verloren war?
3. Meine Meinung:
Das Buch ist gut geschrieben, recht spannend und einfach zu lesen. Wenn ich daran denke, welche sprachlichen Monster manch anderer Historiker raushaut ...
Den Inhalt sehe ich mit gemischten Gefühlen. Es wird im Klappentext und anderen Rezensionen stark betont, dass Masson als Franzose ja über die Maßen objektiv und neutral sei. Anders als viele deutsche Historiker ziehe er nicht die gesamte Wehrmacht als eine Bande von Kriegsverbrechern in den Schmutz.
Nun ja ... Masson verschweigt nicht, dass es Kriegsverbrechen gab; dies ist aber keinesfalls ein Schwerpunkt. Ganz nebenbei: deutsche Geschichtsbewältigung nach Art der 'Wehrmachtsausstellung' mit ihren gefälschten 'Beweisen' finde ich auch zum Kotzen.
Aber Masson schüttet m.E. das Kind mit dem Bade aus - nicht so sehr in seiner Beurteilung der Wehrmacht.
Hitler jedoch wird von ihm anscheinend wirklich als 'GröFaZ' gesehen, der sich mit seinen genialen Ideen ständig gegen einen unfähigen und defaitischen Generalstab durchsetzen musste. Dass sich das Buch auf Hitlers Rolle als Feldherr beschänkt, ist OK. Aber auch auf diesem Gebiet hätte Masson viel kritischer sein müssen!
Besonders ärgerlich sind auch viele falsche Details. Z.B. herrscht beim 'Marineexperten' Masson ein heilloses begriffliches Durcheinander (dasselbe Schiff ist mal Kreuzer, mal Schlachtschiff und mal Panzerschiff), und auch mit sonstigen Fakten geht er sehr schludrig um.
Und hier kommt der Graf Kielmansegg ins Spiel. Der macht einen wesentlich kompetenteren Eindruck - er war schließlich dabei, u.a. 1942 - 44 im OKH.
Seine äußerst bärbeißigen (!) Fußnoten, in denen er Massons Fehler korrigiert, sind echt amüsant und vor allem informativ! Irgendwie erinnert das Paar Masson - Kielmannsegg an Gerhard Delling und Günter Netzer *g*.
Oft kämpft Kielmansegg aber auch gegen Windmühlenflügel, d.h. er bekrittelt Aussagen Massons, die dieser so gar nicht gemacht hat!
4. Fazit:
Ein Werk mit Licht und Schatten. Als Einstieger in die Materie kann man viel daraus lernen. Um jedoch die vielen falschen Details und teilweise auch Schlussfolgerungen zu erkennen, muss man eigentlich selber ein halber Historiker sein. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.
Unter www.krieg-film.de gibt es jetzt Infos über (fast) alle einschlägigen Filme. Die Website ist noch im Aufbau, d.h. manches ist noch etwas unvollständig. Lohnt sich aber auf jeden Fall!
Nach diesem Sch...-Wochenende (Arminia ab- und Mainz nicht aufgestiegen ) bin ich für ca. eine Woche noch freundlicher als sonst, d.h. schlicht ungenießbar! Nehmt's nicht persönlich
Unser lieber Freund, das 'alte Schlachtross' Gen. h.c. Alsenor von der Battle Group, hat leider einen leichten Schlaganfall erlitten.
Zum Glück erholt er sich wohl recht schnell.
Habt aber bitte Verständnis, wenn er z.Zt. nicht so schnell wie gewohnt reagieren kann und seine deutschen Seiten momentan keine Fortschritte machen.
Ich möchte ihm an dieser Stelle von ganzem Herzen gute Besserung wünschen.
Habe vor ein paar Stunden 'Kontraste' in der ARD mit einem äußerst interessanten Beitrag über die UNO gesehen.
Nach deren Statuten ist es verboten, Angriffskriege zu führen (wissen wir ja nun), bei denen Angehörige anderer Völker zu Schaden kömmen. Nicht verboten ist es jedoch, wenn Terror-Regime Angehörige des eigenen Volkes massakrieren.
Wenn also im Irak-Krieg 10.000 Menschen ums Leben kamen, ist das ein völkerrechtswidriges Verbrechen. Wenn aber Saddam mindestens 100.000 seiner eigenen Leute hat ermorden lassen, ist das eine 'innere Angelegenheit' und in den Augen der UNO total OK!
Jetzt wird mir einiges klar, z.B. warum die Amis die UNO nicht mehr ernst nehmen. Gerade ist der Sudan von der UNO-Menschenrechtskommission vom Vorwurf des (internen) Völkermordes freigesprochen worden.
Ach so: den Vorsitz in dieser Kommission hat - Libyen!
Wäre ja zum Totlachen, wenn es nicht so traurig wäre.
Einer der schärfsten Kritiker dieser Haltung der UNO ist übrigens deren Ex-Generalsekretär Boutros Ghali.
Hat schon jemand Amonas Kampagne 'Klotzen - nicht kleckern!' durchgespielt?
Hier ein kleines 'Referenzergebnis' (Prestige 100, 'russischer' Zweig nach 'Prokhorovka'), allerdings mit Reloads:
Nachdem Rapidforum den 'Dump vom 01.05.' denn doch schon am 03.05 zur Verfügung gestellt hatte, hat unser neuer Provider HomepageModules ihn ruckzuck eingespielt. Seitdem haben NinthBit und ich fieberhaft gebastelt und hoffen, ihr seid für den Anfang zufrieden, auch wenn noch viel zu tun ist.
Gute Nachrichten: Es sind wirklich alle Beiträge aus dem alten Forum vollständig übernommen worden. Es sind auch alle User übernommen worden. Endlich wieder Werbefreiheit! Ihr habt jetzt einen Admin, der sich auch mit der Technik heftig auskennt: NinthBit. Fragen also bitte an ihn! Das neue Forum ist teilweise etwas anders, einiges fehlt, aber im Großen und Ganzen ist es besser! Ihr könnt z.B. jetzt direkt Bilder und Dateien auf den Forumsserver hochladen.
Nicht ganz so gute Nachrichten: Die Usertitel wurden nicht übernommen und können auch nicht 1:1 wiederhergestellt werden. Hier gibt es nur 10. Es gibt keine Archive für einzelne Areas mehr, so dass alte Beiträge im Sammelarchiv des jeweiligen Forums landen. Aber wer liest schon olle Kamellen?
Nachrichten: Eure Avatare gibt es natürlich noch auf den jeweiligen Servern (Raiders o.a.). Um sie zu installieren, kopiert einfach den URL (die Adresse) aus eurem alten Profil ins neue. Aber tut es bald, denn am 01.06. wird das alte Forum abgeschaltet! Fragen a la 'Wie hieß mein Avatar?' werden wir nicht beantworten (können)! Das alte Forum ist, wie seit 6 Jahren, immer noch unter http://7859.rapidforum.com/ zu erreichen!
Die Moderatoren habe ich nach bewährter Gutsherrenart ernannt. Wenn jemand es nicht machen möchte oder ein anderer sich berufen fühlt: kein Problem, wird geändert.
Viel Spaß beim Erforschen dieses Forums. Es gibt viel zu entdecken!
So, und jetzt will ich meinen Daily Chuck wiederhaben!
Ich hatte früher schon ein paarmal solide Kampagnenspielstände hochgeladen, so nach dem Motto 'Inspiration statt Transpiration'. Vielleicht bringt es ja Abwechslung in alte Kampagnen, einfach mal mit der Kernarmee eines Anderen weiterzuspielen.
Hier ist 'Guderians Strategie' mit Prestige 50 (leider ohne Befreier) am Ende von 'Novgorod' - latürnich mit RSF*2.8!
Damit es bei der Vielzahl noch möglicher Anwärter nicht zu unübersichtlich wird, habe ich mich auf die wesentlichen Alternativen beschränkt. Einsendeschluss: 20. Mai
Tja, der Kurzeinsatz beim FCB ist wohl der letzte Trainerjob für Jupp 'Osram' Heynckes. Er wird ja wohl demnächst von der EU ausgemustert. Die Zukunft gehört energiesparenden Stoikern wie Felix Magath. Mehr im Wortsinn Erhellendes hier.
Erschreckend auch die Abmoderation im Video: Demnächst will die EU - kein Witz! - Kaffeemaschinen und elektrische Zahnbürsten verbieten!
Die Wenigsten wissen, dass der Club der Ostwestfalen in vielen Filmklassikern, aber auch in Neuerscheinungen eine tragende Rolle spielt. Hier die Top 10 der Blockbuster mit DSC-Beteiligung:
Rückblende - 17. Mai 2009: In einem Akt langfristiger strategischer Planung wird Michael Frontzeck vor dem letzten Spieltag gefeuert. Arminia erreicht die Relegation, die sie mit Hängen, Würgen und dem neuen Trainer Uwe Rapolder übersteht, jedoch nur, weil Gegner Greuther Fürth eben unaufsteigbar ist.
07. August 2009: Man erinnert sich, dass man Rapolder schon mal gefeuert hat, weil er zum Saisonende kündigen wollte. Deshalb wird er nach dem ersten Spieltag (0:1 in München) prophylaktisch gefeuert. Neuer Trainer wird Benno Möhlmann, ex Greuther Fürth, ex Arminia, ex Greuther Fürth.
23. September 2009: Möhlmann nimmt nach dem 1:0 Heimspielsieg gegen den FC Freiburg (durch ein Eigentor) seinen Hut und geht zu Greuther Fürth, denn "Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Mehr kann man mit dieser Gurkentruppe nicht erreichen".
24. September 2009: Nachfolger wird Tommy von Heesen, einst im Unfrieden von Arminia geschieden und seit seinem dubiosen Abgang beim 1. FC Nürnberg arbeitslos.
23. Dezember 2009: Von Heesen wird fristlos gekündigt, weil er angekündigt hat, zum Saisonende zu kündigen.
13. Februar 2010: Der DSC-Vorstand beschließt folgendes:
1. Nach erneuter Verletzung von König Artur wird jetzt mal tief in die Kasse gegriffen, um für sagenhafte 333.000 Euro einen echten Knipser zu verpflichten. Leider erweist sich der Griff in die Kasse als Griff ins Bodenlose, denn die gesamten finanziellen Mittel sind mittlerweile für Trainerabfindungen draufgegangen.
2. Nach der Unruhe der vergangenen Monate muss dringend wieder Konstanz in den Ligabetrieb gebracht werden. Milovan Beljin, 1977 nach immerhin erst acht Spieltagen gefeuert, steht wg. Ablebens nicht zur Verfügung. Wolfgang Sidka, der 1994 nicht ganz so lange - nämlich vier Spieltage - amtierte, gilt als verschollen.
Verpflichtet daher wird Ernst Middendorp, erst dreimal unter geringfügigen Dissonanzen von Arminia gegangen (worden). Der ist schließlich gerade frei, denn bei seinem letzten Arbeitgeber, dem Drittligisten RW Essen, hat er im Vorjahr nach 9 (neun!) Tagen - Kalendertagen! - gekündigt.